Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt plant 280.000-Euro-Rettung
Dörthe ScheuermannGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt plant 280.000-Euro-Rettung
Gifhorns Mühlenmuseum dringend sanierungsbedürftig nach Jahren des Verfalls und finanzieller Probleme
Die Stadtverwaltung hat nun einen Rettungsplan über 280.000 Euro vorgelegt, um den weiteren Verfall des historischen Gebäudes zu stoppen. Ohne Sofortmaßnahmen drohen verschärfte Schäden und deutlich höhere Kosten in der Zukunft.
Betreiberfirma des Museums war in die Insolvenz gerutscht, sodass keine Mittel für dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten mehr zur Verfügung standen. Strafrechtliche Ermittlungen und das Insolvenzverfahren verschärften die Krise zusätzlich – die Stadt sah sich gezwungen, einzugreifen. Beamte warnen, dass weitere Verzögerungen die Reparaturkosten nur noch in die Höhe treiben würden.
Das Gebäude selbst weist schwere Schäden auf: Holzwurmbefall hat tragende Balken angegriffen, Dachziegel bröckeln. Stadtgutachter führen die Zerstörung auf jahrzehntelange Vernachlässigung und die Alterung der Baumaterialien zurück. Der Erhalt der Bausubstanz ist nun zur öffentlichen Aufgabe geworden – bei weiterem Verfall droht sogar die Standfestigkeit des Bauwerks.
Um die Probleme zu lösen, plant die Verwaltung, im Haushalt 2026 Mittel in Höhe von 280.000 Euro für akute Sanierungsarbeiten bereitzustellen. Der Vorschlag wird in der nächsten Sitzung dem Stadtrat zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.
Falls der Etat bewilligt wird, sollen die Gelder in die dringendsten Maßnahmen fließen, um die Statik des Museums zu sichern. Mit dem Eingreifen will die Stadt irreparable Schäden verhindern und noch höhere finanzielle Belastungen in der Zukunft abwenden. Die Abstimmung des Rates wird zeigen, ob der Rettungsplan umgesetzt wird.






