Giftige PFAS-Belastung: Dutzende Brunnen nahe Flugplatz Hohn sind unsicher
Brunnen am Hohn Airport mit 'Ewigkeitschemikalien' kontaminiert - Giftige PFAS-Belastung: Dutzende Brunnen nahe Flugplatz Hohn sind unsicher
Eine langjährige Untersuchung hat eine weit verbreitete PFAS-Belastung in der Nähe des Flugplatzes Hohn aufgedeckt. Die Chemikalien, die mit schweren Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht werden, wurden erstmals 2019 nachgewiesen und haben sich seitdem über das Militärgelände hinaus ausgebreitet. Die Behörden warnen nun, dass Dutzende private Brunnen möglicherweise nicht mehr sicher für Trinkwasser oder zum Kochen sind.
Das Problem trat 2019 zutage, als in der Nähe des Übungsbeckens der Feuerwehr auf dem Gelände extrem hohe PFAS-Werte festgestellt wurden. Diese sogenannten "Ewigkeitschemikalien", die bei Löschübungen im Feuerlöschschaum eingesetzt wurden, bleiben Jahrzehnte in der Umwelt bestehen. Bis Ende 2025 wiesen Tests nach, dass 31 Brunnen auf dem Gelände selbst kontaminiert waren.
Zwischen November und Dezember 2025 untersuchten Beamte über 130 Brunnen in den umliegenden Gemeinden. Sieben überschritten die gesetzlichen PFAS-Grenzwerte, während 24 weitere zwar niedrigere, aber dennoch nachweisbare Konzentrationen aufwiesen. Anwohner, die auf diese Brunnen angewiesen sind, wurde geraten, das Wasser weder zum Trinken noch zum Kochen zu verwenden.
Weitere Studien von 2020 bis 2025 bestätigten, dass sich die Chemikalien über Oberflächenwasser ausgebreitet hatten und mittlerweile auch außerhalb des Militärstandorts nachweisbar sind. Oberösterreich meldete bis Oktober 2024 bereits 28 betroffene Gemeinden. Der Umweltbeamte Stefan Kaineder rief Haushalte dazu auf, auf öffentliche Wasserversorgung umzusteigen, da private Brunnen versiegen. Eine dritte Testphase, bei der 25 zusätzliche Brunnen östlich des Flugplatzes untersucht werden sollen, ist nun geplant.
Eine Belastung mit PFAS steht im Zusammenhang mit Leberschäden, Nierenkrebs und Hodenkrebs. Die Fähigkeit dieser Chemikalien, über lange Zeiträume im Boden und Wasser zu verbleiben, macht eine Eindämmung äußerst schwierig.
Die Kontamination hat viele Haushalte von unsicheren Brunnen abhängig zurückgelassen, ohne dass ein klarer Zeitplan für eine vollständige Lösung in Sicht ist. Die Behörden führen weiterhin Tests durch und empfehlen, wo möglich, den Anschluss an kommunale Wassersysteme. Die langfristigen gesundheitlichen und ökologischen Folgen bleiben Gegenstand intensiver Untersuchungen, während die Ermittlungen ausgeweitet werden.
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