Girocard wird 2027 digitaler: In-App-Zahlungen und Altersprüfung kommen
Oliver LinkeGirocard wird 2027 digitaler: In-App-Zahlungen und Altersprüfung kommen
Ab Anfang 2027 erweitert die Girocard ihre digitalen Funktionen
Die Girocard soll ab Anfang 2027 ihre digitalen Möglichkeiten deutlich ausbauen. Zu den neuen Features gehören In-App-Zahlungen, Altersverifikationen für eingeschränkte Käufe sowie die Kompatibilität mit zusätzlichen Dienstleistungen. Die Euro Kartensysteme GmbH treibt die Modernisierung des weitverbreiteten Zahlungsmittels voran – und das ohne zusätzliche Kosten für die Nutzer:innen.
Mit rund 100 Millionen ausgegebenen Karten ist die Girocard aktuell das beliebteste bargeldlose Zahlungsmittel in Deutschland. Die Euro Kartensysteme steht derzeit in Verhandlungen mit großen Lebensmittelhandelsketten, um die Karte in deren Shopping-Apps zu integrieren.
Neue Funktionen ab 2027 Ab Anfang 2027 können Nutzer:innen mit ihrer Girocard direkt in Apps bezahlen. Eine neue Händler-Whitelist-Funktion ermöglicht es Kund:innen, vertrauenswürdige Händler für schnellere Transaktionen zu hinterlegen. Zudem unterstützt das System künftig Altersprüfungen beim Kauf von Alkohol in Supermärkten und Automaten – eine Erweiterung der bereits bestehenden Lösung für Zigarettenautomaten.
Darüber hinaus wird die Girocard für die Buchung von Mietwagen und die Reservierung von Hotelzimmern nutzbar sein. Auch Payback Pay, das bisher Lastschrift- und Kreditkartenzahlungen abwickelt, wird um Girocard-Transaktionen erweitert. Physische Karten bleiben weiterhin erhältlich, doch Nutzer:innen haben künftig die Option, vollständig auf eine digitale Version umzusteigen.
Keine zusätzlichen Kosten – weiterhin günstig bleiben Die Updates werden keine höheren Gebühren für die Nutzung der Girocard mit sich bringen. Die Euro Kartensysteme will das Zahlungsmittel trotz des digitalen Ausbaus bezahlbar halten. Ziel ist es, die Girocard als führendes bargeldloses Zahlungssystem in Deutschland zu festigen.






