Großrazzia in Elmshorn: 25-Jähriger wegen Drogenhandels in Abschiebehaft
Siegrid RöhrichtGroßrazzia in Elmshorn: 25-Jähriger wegen Drogenhandels in Abschiebehaft
Polizeidirektion Bad Segeberg – Elmshorn – Seit Beginn des Jahres 2025 ermittelt die Polizei in Elmshorn wegen des Verdachts auf Handel mit harten Drogen. Bei einer großangelegten Aktion wurden nun Verdächtige festgenommen und Beweismaterial sichergestellt. ✚ Weiterlesen
Veröffentlichungsdatum: 1. September 2025, 03:56 Uhr MESZ
Schlagwörter: Politik, Allgemeine Nachrichten, Kriminalität und Justiz
Ein 25-jähriger türkischer Staatsbürger ist in Elmshorn unter dem Verdacht des Handels mit harten Drogen festgenommen worden. Die von der Polizei Elmshorn geleitete Operation richtete sich zudem gegen zwei weitere Tatverdächtige, die mutmaßlich in die Drogenkriminalität verstrickt sind. Bei Durchsuchungen im Rahmen der Ermittlungen wurden Beweismittel sowie Bargeld beschlagnahmt.
Die Ermittlungen hatten bereits zu Jahresbeginn 2025 begonnen und konzentrierten sich auf einen Mann, dem vorgeworfen wird, im Raum Elmshorn mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Der Hauptverdächtige wurde am Donnerstagnachmittag (28.08.2025) im Steindamm-Park vorläufig festgenommen und anschließend dem Amtsgericht Itzehoe vorgeführt. Dort erging ein Beschluss über seine Abschiebung in die Türkei.
Bei Durchsuchungen in drei Wohnungen in Elmshorn wurden weitere Beweismittel sowie ein vierstelliger Geldbetrag sichergestellt. Der Festgenommene, gegen den bereits ein rechtskräftiger Abschiebebeschluss der Hamburger Ausländerbehörde vorlag, befindet sich nun in der Abschiebehaftanstalt in Glückstadt.
Zwei weitere Verdächtige – türkische Staatsbürger im Alter von 25 und 35 Jahren – stehen weiterhin unter Tatverdacht, ihr aktueller Aufenthaltsort ist jedoch unbekannt. Allen Beteiligten wird vorgeworfen, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben, indem sie mit Drogen gehandelt haben sollen.
Der inhaftierte Mann bleibt bis zu seiner Abschiebung in Haft. Die Behörden fahnden weiterhin nach den beiden flüchtigen Verdächtigen. Die Ermittlungen dauern an; in den kommenden Wochen sind weitere rechtliche Schritte zu erwarten.
