Grünes Licht für neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim
Dörthe ScheuermannGrünes Licht für neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim
Der Regionsrat Freiburg hat einen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Die Entscheidung betrifft die rund 19 Kilometer lange Strecke zwischen Meißenheim und Ringsheim, die Teil eines größeren Vorhabens zur Verstärkung des Stromnetzes im badischen Rheintal ist.
Die genehmigte Trasse durchquert fünf Gemeinden: Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Alle 56 neuen Strommasten werden innerhalb des bestehenden Leitungskorridors errichtet und verlaufen parallel zur vorhandenen Infrastruktur. Dieses Vorgehen soll die Umweltbelastung so gering wie möglich halten.
Das Projekt ersetzt die alte 220-Kilovolt-Leitung, die derzeit noch 61 Masten umfasst. Diese werden nach Inbetriebnahme der neuen Leitung zurückgebaut. Zudem sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, um mögliche Auswirkungen auf Landschaft und Tierwelt zu kompensieren.
Die Genehmigung beschränkt sich vorerst auf diesen Abschnitt, da im südlichen Teil der Route noch ungeklärte Fragen bestehen. Die gesamte Leitung, betrieben von TransnetBW, wird nach Fertigstellung etwa 120 Kilometer von Daxlanden bis Eichstetten verlaufen. Ihr Ziel ist es, die langfristige Stromversorgung der Region zu sichern.
Die neue Hochspannungsleitung wird größtenteils entlang bestehender Infrastruktur geführt, um Umwelteinwirkungen zu minimieren. Der nun genehmigte 19-Kilometer-Abschnitt markiert einen wichtigen Schritt zur Vollendung des übergeordneten Netzausbaus. Weitere Abschnitte befinden sich noch in der Prüfung, bevor das Gesamtprojekt umgesetzt werden kann.






