Hazel Brugger will den deutschen ESC-Vorentscheid mit Humor und Lockerheit revolutionieren
Oliver LinkeHazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger will den deutschen ESC-Vorentscheid mit Humor und Lockerheit revolutionieren
Hazel Brugger moderiert am Samstag das deutsche db-Finale
Die Schweizer Comedian Hazel Brugger wird am kommenden Samstag den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest mitmoderieren – und möchte dabei eine lockerere, optimistischere Stimmung in die Show bringen. Ihrer Meinung nach hat Deutschlands übliche Herangehensweise – übermäßige Planung und eine grundsätzliche Skepsis – das Land in den letzten Jahren eher ausgebremst.
Brugger ist es gewohnt, mutige Karriereentscheidungen zu treffen: So zog sie einst von der Schweiz nach Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr moderierte sie die Eurovision-PreParty in Basel, und nun findet sie es amüsant, die Regie beim deutschen Vorentscheid zu übernehmen.
Dabei betont sie, dass man Erfolg beim Eurovision nicht erzwingen könne. Stattdessen verweist sie auf Lena Meyer-Landruts Sieg 2010 mit Satellite als Beweis dafür, dass gelassene Selbstsicherheit besser funktioniert als Stress. Die deutschen Ergebnisse der letzten zehn Jahre waren größtenteils enttäuschend – und Brugger vermutet, dass die Tendenz des Landes, den Wettbewerb zu überanalysieren, eine Rolle spielt.
Ihr Ziel ist klar: eine unterhaltsame, entspannte Atmosphäre schaffen. Indem sie Negativität reduziert, hofft sie, dem deutschen Beitrag in diesem Jahr bessere Chancen zu verschaffen.
Der Vorentscheid findet am Samstag statt – mit Brugger an der Spitze. Ihr Fokus auf eine lockere Stimmung markiert einen Bruch mit der bisherigen deutschen Eurovision-Strategie. Ob dieser Wandel dem Land mehr Glück bringt, wird sich zeigen.






