Heidi Klum kämpft für mehr Vielfalt auf dem Catwalk – und geht selbst voran
Siegrid RöhrichtHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum kämpft für mehr Vielfalt auf dem Catwalk – und geht selbst voran
Heidi Klum fordert mehr Vielfalt in der Modebranche
Während der Paris Fashion Week hat sich Heidi Klum für mehr Diversität in der Mode ausgesprochen. Besonders lobte sie eine Show von Vivienne Westwood, bei der Models unterschiedlicher Altersgruppen und Erscheinungsbilder über den Laufsteg gingen. Klum selbst präsentierte sich ebenfalls auf dem Catwalk und unterstrich damit die Bedeutung von Repräsentation.
Die Moderatorin und Ex-Supermodel besuchte die Vivienne-Westwood-Show und lief später selbst über den Laufsteg. Sie zeigte sich begeistert, dass auch ältere Models und Männer mit zurückweichendem Haaransatz Teil der Präsentation waren. Schon lange setzt sich Klum für mehr Vielfalt ein – sei es bei Körperformen, Altersgruppen oder Erscheinungsbildern.
In jüngsten Äußerungen kritisierte sie, dass die Branche in Sachen Diversität Rückschritte mache. Viele Marken setzten nach wie vor auf schlanke, junge Models, so Klum. Ihrer Meinung nach sollte Mode die Realität widerspiegeln – mit Kurven, älteren Gesichtern und natürlichen Haaransätzen.
Ihr Sohn Henry Samuel gab in diesem Jahr bei der Paris Fashion Week sein Laufsteg-Debüt. Zwar äußerte sich Klum nicht dazu, wer die männlichen Models für die Westwood-Show ausgewählt hatte, doch betonte sie, wie sehr sie die vielfältigen Looks beeindruckt hätten.
Klums Auftritt bei Vivienne Westwood lenkte die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Diversitätsdebatten in der Modewelt. Sie bleibt eine lautstarke Fürsprecherin für breitere Repräsentation – von älteren Models bis hin zu denen mit zurückweichendem Haaransatz. Wie die Branche auf solche Forderungen reagiert, bleibt abzuwarten.