Hotel Breitenburg: Wie ein Graf mit Nachhaltigkeit und Tradition überzeugt
Hubertus CasparHotel Breitenburg: Wie ein Graf mit Nachhaltigkeit und Tradition überzeugt
Das Hotel Breitenburg, das nach Jahren der Verzögerungen 2021 eröffnet wurde, gewinnt langsam an Fahrt. Das Projekt hatte mit Rückschlägen durch die Pandemie, Bauprobleme und belastete Böden zu kämpfen. Nun steigt die Auslastung, und für 2026 ist eine große Marketingkampagne geplant, um die Bekanntheit zu erhöhen.
Das Anwesen verbindet natürliche Idylle mit der Nähe zu Hamburg – eine Mischung, die Unternehmer anzieht, die eine ruhige Auszeit suchen, ohne den Anschluss an die Stadt zu verlieren.
Das Hotel ist Teil von Schloss Breitenburg, einem historischen Gut, das von Moritz Graf zu Rantzau, 44, geleitet wird. Zum Anwesen gehören ein Rittersaal, eine Bibliothek, eine Kapelle sowie 120 Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen. Neben dem Hotel umfasst das Gut Forstwirtschaft, Immobilien, ein Reitzentrum, einen Golfplatz und zwei Bestattungswälder.
Graf zu Rantzau sieht sich nicht nur als Besitzer, sondern als Hüter des Erbes. Sein Ansatz zielt auf langfristige Nachhaltigkeit – sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Für jeden Übernachtungsgast wird ein Zeitrechner gepflanzt, Teil der forstwirtschaftlichen Strategie des Gutes. Er setzt auf Erhalt durch Nutzung und betrachtet das Hotel als natürliche Erweiterung der bestehenden Strukturen.
Sein Erfolgskonzept ist einfach: In zehn Jahren sollen seine Kinder seine Arbeit ebenso loben wie einst seine Eltern für den Aufbau des Golfplatzes gewürdigt wurden. Diese generationenübergreifende Perspektive prägt seine Entscheidungen – von der Hotellerie bis zur Forstwirtschaft.
Das schrittweise Wachstum des Hotels spiegelt eine bedachte Langzeitstrategie wider. Mit der geplanten Marketingoffensive 2026 dürfte die Auslastung weiter steigen. Gleichzeitig erweitert das Gut seine Nachhaltigkeitsbemühungen, um das Anwesen als Unternehmen und Erbe für kommende Generationen zu sichern.






