22 December 2025, 02:12

HZA-IZ: Drei Festnahmen nach missglücktem Marihuanaschmuggel am Hamburger AirportZOLL verhindert Rekord-Marihuanainport

Zwei Frauen mit Gepäcktaschen vor einem Kaffeehaus in einer Umgebung, die wie ein Flughafen aussieht.

HZA-IZ: Drei Festnahmen nach missglücktem Marihuanaschmuggel am Hamburger AirportZOLL verhindert Rekord-Marihuanainport

Hauptzollamt Itzehoe: Drei Festnahmen nach versuchtem Marijuaneschmuggel am Flughafen Hamburg Zoll vereitelt Rekord-Marihuana-Einfuhr

Hauptzollamt Itzehoe – Itzehoe – Hamburg, 02.07.2025 Rund 90 Kilogramm Marihuana im Wert von ... [✚ Weiterlesen]

Zollbeamte am Flughafen Hamburg haben fast 90 Kilogramm Marihuana mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 475.000 Euro beschlagnahmt. Die Drogen wurden bei Kontrollen in Terminal 1 an drei verschiedenen Tagen im Mai 2025 entdeckt. Drei Reisende müssen sich nun wegen des versuchten Schmuggels der Substanz vor Gericht verantworten.

Die Fundstellen datieren auf den 2., 3. und 13. Mai 2025, als Beamte des Hauptzollamts Itzehoe das Gepäck der Passagiere am Flughafen überprüften. Das Marihuana war in einer großen schwarzen Plastiktüte sowie mehreren kleineren, in durchsichtige Folie eingewickelten Paketen versteckt. Auf Nachfrage gaben die Reisenden falsch an, in ihren Koffer seien Schwalbennester oder Kleidung enthalten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Alle drei Verdächtigen versuchten, über den „Grünen Ausgang“ zu gehen, der ausschließlich für Reisende mit zollfreien Waren bestimmt ist. Die Zollbehörden leiteten umgehend strafrechtliche Ermittlungen wegen des illegalen Cannabis-Imports ein. Nach dem im April 2024 in Kraft getretenen Cannabiskonsumgesetz bleibt die Einfuhr von Marihuana – unabhängig von der Menge – strikt verboten. Wegen Fluchtgefahr wurden die Beschuldigten vor Ort vorläufig festgenommen, später erging Haftbefehl. Ihnen drohen bei Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft oder eine hohe Geldstrafe. Bisher wurde keine konkrete Organisation als Verantwortliche für die laufenden Ermittlungen benannt.

Die drei Reisenden befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Der Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung der deutschen Gesetze zur Cannabiseinfuhr, die unabhängig von der Menge harte Strafen vorsehen. Weitere Details zu den Beschuldigten oder der Herkunft der Drogen wurden von den Behörden nicht bekannt gegeben.