Ibrahim Maza: Vom Berliner Talent zum Star des Afrika-Cups
Algerien hat im Fußball einen neuen Helden gefunden: Ibrahim Maza, ein 20-jähriger Mittelfeldspieler, der beim Afrika-Cup mit herausragenden Leistungen glänzt. Unter dem Spitznamen „Mazadona“ hat er seine Mannschaft in die K.-o.-Phase der letzten 16 geführt. Auch Torhüter Luca Zidane, Sohn der Fußballlegende Zinédine Zidane, spielte eine entscheidende Rolle für den frühen Erfolg Algeriens.
Maza wurde in Berlin geboren und durchlief die Jugendabteilung von Hertha BSC, wo er bereits mit 17 sein Bundesliga-Debüt gab. Im Sommer 2024 verpflichtete ihn Bayer Leverkusen für 12 Millionen Euro und band ihn bis 2030 an den Verein. Trotz seiner deutschen Wurzeln entschied er sich im Herbst 2024 für die algerische Nationalmannschaft – angesichts der starken Konkurrenz im DFB-Team und seiner familiären Bindung an das Land.
Vor dem Turnier stand vor allem Luca Zidane im Fokus, der sich für Algerien und gegen Frankreich entschied. Der Torwart war in der Vorrunde entscheidend und half mit starken Paraden bei Siegen gegen den Sudan, Burkina Faso und Äquatorialguinea. Doch Maza entwickelte sich schnell zum Star: Er erzielte sein erstes Länderspieltor und bereitete in derselben Phase ein weiteres vor.
Algeriens Trainer Vladimir Petković lobt Mazas Einfluss neben anderen jungen Talenten wie Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi. Seine Leistungen haben sogar den FC Barcelona aufmerksam werden lassen – spanische Medien berichten, der Klub beobachte ihn bereits für einen möglichen Wechsel, bevor sein Marktwert weiter steigt.
Nun bereitet sich Algerien auf das Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo vor, mit Maza als strahlendem Star und Zidane als sichere letzte Bastion im Tor.
Mazas Aufstieg war rasant: vom vielversprechenden Teenager bei Hertha BSC zum Schlüsselspieler für Leverkusen und die algerische Nationalmannschaft. Sein Vertrag läuft zwar bis 2030, doch das Interesse großer Klubs könnte Leverkusens Entschlossenheit auf die Probe stellen. Fürs Erste konzentriert er sich darauf, Algerien im Afrika-Cup noch weiter zu bringen.