ILA Berlin 2023: Rekordbesuch trotz Proteste und neue Kampfflugzeug-Allianz
Oliver LinkeILA Berlin 2023: Rekordbesuch trotz Proteste und neue Kampfflugzeug-Allianz
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) endete mit starken Besucherzahlen und prominenten Ankündigungen. Bundeskanzler Friedrich Merz nahm an der Eröffnung der Veranstaltung teil, die am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) stattfand.
Die ILA Berlin 2023 fand vom 5. bis 11. Juni an ihrem traditionellen Austragungsort, dem Flughafen Berlin Brandenburg, statt. Die Messe präsentierte 765 Aussteller aus 37 Ländern, die Innovationen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung vorstellten. Besucher konnten zudem an Podiumsdiskussionen teilnehmen und Flugvorführungen militärischer und ziviler Luftfahrzeuge erleben.
Am 10. Juni blockierten pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Geländeeingang, woraufhin die Polizei einschreiten musste. Trotz der Störung verzeichnete die Messe rund 110.000 Besucher – ein Anstieg gegenüber den 95.000 im Jahr 2021.
Marie-Christine von Hahn, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), betonte die Bedeutung der Luft- und Raumfahrt als Schlüsselsektor und strategische Infrastruktur. Während der Veranstaltung kündigten acht Rüstungsunternehmen an, nach dem Scheitern des FCAS-Projekts (Future Combat Air System) gemeinsam einen neuen Kampfflugzeugtyp zu entwickeln.
Die ILA Berlin schloss mit einem deutlichen Besucherplus im Vergleich zur vorherigen Ausgabe. Die vorgestellten Neuerungen und Demonstrationen unterstrichen die Rolle der Messe als Treiber für die Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie. Die Veranstalter bestätigten die anhaltende Bedeutung der ILA Berlin als globale Plattform für die Branche.






