Anteil weiblicher Fahrlehrerinnen in Thüringen steigt - Immer mehr Frauen steuern in Thüringen den Fahrlehrerberuf an
Thüringen verzeichnet steigende Zahl von Fahrlehrerinnen
In Thüringen steigt die Zahl der Frauen, die den Beruf der Fahrlehrerin ergreifen. 2025 machten weibliche Auszubildende 21 Prozent der neuen Bewerberinnen und Bewerber aus – ein Wandel in einem traditionell männlich dominierten Bereich. Behörden zufolge bleibt die Nachfrage nach Fahrlehrkräften, insbesondere nach Frauen, in der gesamten Region hoch.
Die Ausbildung angehender Fahrlehrer in Thüringen dauert 13 Monate. Neun Monate umfassen den theoretischen Unterricht, gefolgt von vier Monaten praktischer Erfahrung. Den Abschluss bilden vier staatliche Prüfungen, die sowohl Fahrpraxis als auch theoretisches Wissen in schriftlichen und mündlichen Tests abfragen.
2025 legten insgesamt 365 neue Fahrlehrer die Prüfungen ab. Davon bestanden 7,15 Prozent die strengen Anforderungen nicht. Frank Roßner, Präsident des Thüringer Landesverwaltungsamts, betonte, dass die zunehmende Zahl von Frauen in diesem Beruf auf sich wandelnde Einstellungen hindeute.
Trotz des Anstiegs an Fahrlehrerinnen gibt es keine öffentlich zugänglichen Aufzeichnungen über eine bestimmte Frau, die 2025 die meisten Fahrschülerinnen und Fahrschüler ausbildete. Dennoch spiegelt der Trend die generell gestiegene Nachfrage nach Fahrlehrerinnen in der Region wider.
Der Frauenanteil unter den Fahrlehreranwärterinnen in Thüringen hat damit den höchsten Stand erreicht. Mit 21 Prozent weiblicher Bewerberinnen im Jahr 2025 entwickelt sich der Beruf weiter. Das strukturierte Ausbildungssystem des Landes mit seinen strengen Prüfungsstandards stellt sicher, dass alle Fahrlehrer die notwendigen Qualifikationen erfüllen, bevor sie zugelassen werden.