Immobilienpreise in Deutschland steigen 2026 ungebremst – doch nicht überall gleich
Siegrid RöhrichtImmobilienpreise in Deutschland steigen 2026 ungebremst – doch nicht überall gleich
Immobilienpreise in Deutschland steigen seit 2024 weiter – ohne Anzeichen einer Entspannung
Die Wohnimmobilienpreise in Deutschland klettern seit 2024 kontinuierlich nach oben, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Aktuelle Daten vom Mai 2026 zeigen in einigen Regionen sogar Rekordstände, wobei sich nicht alle Immobilientypen gleich entwickeln. Als Hauptgründe nennen Experten den anhaltenden Wohnraummangel, Zuwanderung sowie die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Gebäuden.
Der Europace-Immobilienpreisindex für Wohnimmobilien in Deutschland erreichte im Mai 2026 einen Wert von 221,83 Punkten. Der stetige Anstieg begann bereits 2024, unterbrochen nur von einem kurzen Rückgang zwischen Dezember 2025 und Februar 2026, bevor die Preise ab März wieder anzogen.
Neubauten verzeichneten im Mai einen neuen Höchststand: Ihr Index kletterte auf 244,56 Punkte. Käufer schätzen diese Immobilien besonders wegen ihrer besseren Energieeffizienz und transparenterer Preise. Bei Bestandsimmobilien fiel der Anstieg dagegen moderat aus – hier stieg der Index nur leicht von 201,04 auf 201,29 Punkte.
Eigentumswohnungen entwickelten sich hingegen gegen den Trend: Ihr Index sank im Mai auf 219,93 Punkte, was einen leichten Rückgang bedeutet. Gleichzeitig treibt die wachsende Kluft zwischen stark nachgefragten Großstädten und Regionen mit Leerstand die Preise in urbanen Zentren weiter in die Höhe.
Die aktuellen Zahlen bestätigen den anhaltenden Druck auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Geringe Neubautätigkeit und eine steigende Nachfrage – vor allem durch Zuwanderung – bleiben die Haupttreiber der Preisentwicklung. Zudem prägen energieeffiziente Neubauten die Kaufentscheidungen und halten die Nachfrage auf hohem Niveau.






