Interreligiöser Gottesdienst in Koblenz verbindet Glaube mit moderner Kunstausstellungen
Hubertus CasparInterreligiöser Gottesdienst in Koblenz verbindet Glaube mit moderner Kunstausstellungen
Einzigartiger interreligiöser Gottesdienst in Koblenz: Glaube und Kunst im Dialog
In Koblenz fand ein außergewöhnlicher interreligiöser Gottesdienst statt, der spirituelle Reflexion mit künstlerischem Ausdruck verband. Die von prominenten örtlichen Geistlichen geleitete Veranstaltung umfasste einen anregenden Vortrag und Live-Musik, bevor sie mit der Eröffnung einer neuen Kunstausstellung ihren Höhepunkt fand.
Superintendent Rolf Stahl von der Evangelischen Kirche und der katholische Dechant Thomas Darscheid gestalteten den Gottesdienst gemeinsam. Organist Joachim Aßmann begleitete die Feier mit musikalischen Beiträgen. Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit mit lokalen Kulturvertretern und vereinte Glaube, Wissenschaft und Kunst.
Professor Wolf-Andreas Liebert von der Universität Koblenz hielt den Hauptvortrag zum Thema Kreativität in einer selbstoptimierenden Welt. Dabei griff er das Wortspiel "ersöchpferisch" (erschöpfend kreativ) auf und kritisierte, wie Macht und Konsum oft Werte wie Liebe und Mitgefühl verdrängen. Seine Ausführungen knüpften an das übergeordnete Thema menschlicher Widerstandsfähigkeit und Vorstellungskraft an.
Im Anschluss an den Gottesdienst begaben sich die Besucher ins Künstlerhaus Metternich zur Eröffnung der Ausstellung "Teil des Ganzen XII – ERSCHÖPFEND KREATIV", organized by the local artists' associationBund Bildender Künstler Mittelrhein (BBK). Zu den Exponaten zählte Barbara Gröbls Installation "Mensch", die die Widersprüche der menschlichen Existenz beleuchtet und die zentralen Ideen derVeranstaltung in der Nähe* aufgriff. Gröbls Werk bleibt bis zum 15. März 2026 in der Herz-Jesu-Kirche zu sehen.
Der Gottesdienst und die Ausstellung unterstrichen die Verbindung von Glaube, Kreativität und Gemeinschaft in Koblenz. Während Gröbls Installation in der Herz-Jesu-Kirche weiterhin zur Reflexion einlädt, ist die Ausstellung im Künstlerhaus Metternich weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich.






