25 February 2026, 05:43

Kanadisches Segelteam startet mit Rekordambitionen in die IMOCA-Szene

Eine Gruppe von Menschen in einem blauen und gelben Boot auf dem Wasser, die Paddel halten, mit einer Wand aus Reifen und einem Gebäude im Hintergrund.

Kanadisches Segelteam startet mit Rekordambitionen in die IMOCA-Szene

Kurz vor der Ocean Race Europe betritt ein neues kanadisches Segelteam die IMOCA-Szene

Das Team Canada Ocean Racing – Be Water Positive hat unter der Führung von Skipper Scott Shawyer seine Kampagne angekündigt – nur wenige Tage vor dem Start der Ocean Race Europe. Das Team will Geschichte schreiben: Shawyer strebt danach, als erster Kanadier an der Vendée Globe teilzunehmen.

Doch die Crew steht unter Zeitdruck, nachdem ein Rückschlag die Vorbereitungen erschwert hat. Ihr Boot, ein erprobtes und siegreiches Rennboot, musste nach einem Hydraulikschaden während der Rolex Fastnet Race nach Cherbourg umgeleitet werden, um dringende Reparaturen durchzuführen. Jetzt gilt es, bis zum 10. August Kiel zu erreichen, wo die Ocean Race Europe beginnt.

Scott Shawyer hat ein Team erfahrener Segler um sich geschart, um seine ehrgeizige Kampagne zu unterstützen. Dazu gehört Brian Thompson, ein Veteran mit mehreren Weltumsegelungen und fast 40 Geschwindigkeitsrekorden im Segelsport. Thompson, der bereits die Volvo Ocean Race gewonnen hat, bringt strategische Expertise in die Mannschaft ein.

Ein weiterer Schlüsselspieler ist Sébastien Marsset, der über aktuelle Erfahrung in der IMOCA-Klasse verfügt. Er hat bereits an der Vendée Globe und zwei Volvo Ocean Races teilgenommen und stellte 2019 an Bord der Spindrift einen Weltrekord auf. Christopher Pratt, mit über 15 Jahren in der IMOCA-Klasse, hat für Spitzenmannschaften gesegelt und mit Segellegenden zusammengearbeitet – eine weitere Verstärkung für die Crew.

Pip Hare, bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit und ihren scharfen Verstand, komplettiert das Team. Sie hat mit knappen Budgets Kampagnen bestritten und die Vendée Globe erfolgreich beendet – eine wertvolle Perspektive in Sachen Ausdauer und Anpassungsfähigkeit.

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Das Boot des Teams, zuvor von 11th Hour Racing und Groupe Dubreuil gesegelt, ist ein bewährter Renner. Doch die Vorbereitungen erlitten einen Dämpfer, als ein Hydraulikschaden sie zur Aufgabe bei der Rolex Fastnet Race zwang. Die Reparaturen in Cherbourg laufen auf Hochtouren, während die Zeit bis zum Start der Ocean Race Europe in Kiel davonläuft.

Ihre Teilnahme markiert eine seltene nordamerikanische Präsenz im IMOCA-Rennsport. In den letzten fünf Jahren haben weder Kanada noch die USA offizielle Teams bei Regatten gemeldet – die Szene wird vor allem von europäischen, insbesondere französischen Mannschaften dominiert. Shawyers Kampagne könnte das ändern, beginnend mit der Ocean Race Europe als entscheidendem Schritt auf dem Weg zur Vendée Globe.

Das Team Canada Ocean Racing – Be Water Positive konzentriert sich nun darauf, bis zum 10. August Kiel zu erreichen. Sollte dies gelingen, wird ihre Teilnahme an der Ocean Race Europe einen wichtigen Meilenstein in Shawyers Bestreben darstellen, als erster Kanadier an der Vendée Globe teilzunehmen. Die Kampagne deutet zudem auf einen möglichen Wandel im IMOCA-Rennsport hin – und könnte Europas langjährige Vorherrschaft in dieser Klasse brechen.