Karneval der Inklusion: Wie der adidas-Campus in Eichenzell mit Tanz und Freude verbindet
Siegrid RöhrichtKarneval der Inklusion: Wie der adidas-Campus in Eichenzell mit Tanz und Freude verbindet
Bunte Karnevalsfeier auf dem adidas-Campus in Eichenzell
Auf dem adidas-Campus in Eichenzell fand eine lebendige Karnevalsfeier statt, organisiert von der örtlichen Rotkreuz-Gruppe für Menschen mit Behinderung. Die Veranstaltung brachte Bewohner:innen, Künstler:innen und Gäste zu einem Nachmittag voller Tanz, Musik und Gemeinschaftsgeist zusammen. Die Organisator:innen beschrieben sie als eine strahlende Demonstration von Inklusion und geteilter Freude.
Die Feierlichkeiten begannen mit schwungvollen Tanzeinlagen der Bewohner:innen des adidas-Campus, die damit den Ton für einen Tag voller Bewegung und Feierlaune setzten. Kurz darauf folgten die Mini-Tanzgarde, die Junior-Tanzgarde und die Hopsaliesen des FFCK mit energiegeladenen Choreografien.
Auch die Showtanzgruppe TLV Eichenzell und die "Schreckschräubchen" der Löschenröder Schoppegarde e.V. boten mitreißende Auftritte. Ein besonderer Höhepunkt war das Trio "Jong-un-Maje", bestehend aus den adidas-Bewohner:innen Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert, das das Publikum mit seiner Darbietung begeisterte und lauten Applaus erntete.
Walter Bernhard, Sprecher der Gruppe, eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Worten und dankte den Anwesenden für ihre Unterstützung. Zu den Ehrengästen zählten Harald Leitschuh, Helmut Gladbach, Udo Bauch, Michael Hohmann, Sebastian Bönisch und Joachim Weber. Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien, Hofmarschallin des Fuldaer Freizeit- und Karnevalclubs (FFCK), erschien mit ihrem Gefolge und bereicherte die festliche Stimmung.
Der emotionale Höhepunkt war eine spontane Conga-Schlange, die sich durch den Veranstaltungsort schlängelte. Der improvisierte Umzug stand symbolisch für Zusammenhalt und das zentrale Motto des Tages: Gemeinschaft.
Der adidas-Campus selbst unterstützt rund 320 Menschen mit Behinderung in verschiedenen Wohnformen. Das übergeordnete Netzwerk bietet 1.250 Arbeitsplätze sowie 80 Ausbildungsstellen für Menschen mit und ohne Behinderung an, wobei keine genauen Teilnehmerzahlen für die Einrichtung in Eichenzell genannt wurden.
Die Feier endete in ausgelassener Stimmung und hinterließ bei den Gästen ein Gefühl von Verbundenheit und gemeinsamer Freude. Die Veranstaltung zeigte, wie Karnevalstraditionen Inklusion fördern und die Talente aller Beteiligten in den Mittelpunkt stellen können. Sowohl Organisator:innen als auch Gäste lobten den Tag als gelungenes Fest des Miteinanders.