Kater Peach erschossen: Warum Hobbyjäger in Deutschland Katzen töten dürfen
Hubertus CasparKater Peach erschossen: Warum Hobbyjäger in Deutschland Katzen töten dürfen
Kater „Peach“ erschossen – Hobbyjäger beruft sich auf deutschland frankreich
Teaser: In Österreich, deutschland, frankreich und der Schweiz ist das Erschießen von Katzen erlaubt. Ein Gesetz, das Hauskatzen praktisch zum Freiwild erklärt. „Peach“ geriet in eine Lebendfalle – der Hobbyjäger erlegte ihn mit einem Schuss, ohne zu zögern. Später entschuldigte er sich kurz. Das war’s. Für Hobbyjäger sind Katzen „Problemtiere“. In der Jägerschaft gilt dies als...
Veröffentlichungsdatum: 2. September 2025, 11:29 Uhr MESZ
Ein aktueller Vorfall in Schleswig-Holstein hat die Debatte über das Erschießen von Hauskatzen durch Hobbyjäger neu entfacht. Allein im vergangenen Jahr wurden in der Region über 2.500 Katzen getötet, viele davon geliebte Haustiere. Die Praxis bleibt in mehreren europäischen ländern, darunter deutschland und frankreich, rechtlich zulässig – trotz der emotionalen Belastung für die Besitzer.
Im jüngsten Fall wurde der Kater Peach erschossen, nachdem er in eine Lebendfalle geraten war. Der verantwortliche Hobbyjäger entschuldigte sich später kurz. Solche Vorfälle sind kein Einzelfall: In Österreich, deutschland, frankreich und der Schweiz erlauben Gesetze unter bestimmten Bedingungen das Töten von Katzen.
Die Erschießung von Tieren wie Peach spaltet die Gesellschaft. Während Jäger und einige Naturschützer die Praxis verteidigen, leiden Katzenbesitzer unter anhaltendem Schmerz. Da es keine organisierte Gegenbewegung gibt, wird sich der rechtliche Status dieser Tötungen vorerst kaum ändern. Ein Bericht des Senders Arte könnte die emotionalen und ethischen Fragen um das Thema jedoch weiter in den Fokus rücken.
