20 June 2026, 00:29

Köln und Düsseldorf fordern legale Drogenverkaufsräume gegen Kriminalität und Elend

Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel legalisieren

Köln und Düsseldorf fordern legale Drogenverkaufsräume gegen Kriminalität und Elend

Die Oberbürgermeister von Köln und Düsseldorf setzen sich für die Legalisierung des Handels mit harten Drogen in ihren Städten ein. Torsten Burmester und Stephan Keller wollen kontrollierte Räume schaffen, in denen kleine Mengen an Drogen unter Aufsicht gekauft und verkauft werden könnten. Sie haben den Justizminister von Nordrhein-Westfalen in einem Schreiben um eine rechtliche Prüfung ihres Vorhabens gebeten.

Torsten Burmester, Oberbürgermeister von Köln, verwies auf die zunehmenden Probleme am Neumarkt. Er beschrieb das Viertel als Brennpunkt für Drogenabhängige, was Anwohner und Geschäftsleute belaste. Aggressives Betteln, Diebstahl, Prostitution und öffentliches Urinieren seien dort an der Tagesordnung.

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Stephan Keller, Oberbürgermeister von Düsseldorf, teilte diese Sorgen. Er hofft, dass die Legalisierung des Mikrohandels in überwachten Einrichtungen die Kriminalität verringern und den Druck auf öffentliche Räume mindern werde. Die Oberbürgermeister schlagen vor, schwerstabhängigen Nutzern den Kauf und Verkauf kleiner Mengen harter Drogen in medizinisch betreuten Zentren zu ermöglichen.

Beide Oberbürgermeister sind bereit, bei der Legalisierung des Drogenhandels voranzugehen. Zudem wollen sie dem Personal in diesen Einrichtungen klare und rechtlich abgesicherte Handlungsanweisungen an die Hand geben. Ihr Vorstoß folgt auf einen Anstieg des Crack-Konsums, der in großen deutschen Städten wie Hamburg, Berlin und Frankfurt Heroin als meistkonsumierte Droge abgelöst hat.

Ziel des Vorschlags ist es, kontrollierte Umfelder für den Drogenhandel in Köln und Düsseldorf zu schaffen. Bei einer Genehmigung würde dies rechtliche Klarheit für Mitarbeiter und Nutzer dieser Zentren schaffen. Die Oberbürgermeister sind überzeugt, dass dieser Ansatz öffentliche Ordnung stärken und die Sicherheit in den betroffenen Gebieten verbessern könnte.

Quelle