08 January 2026, 11:09

Kölner Dom wird zum spirituellen Startpunkt der Karnevalssaison 2024

Menschen mit einem Kreuz in einer Kathedrale, mit Türen links und rechts und Blumen und dekorativen Elementen im Hintergrund.

Kölner Dom wird zum spirituellen Startpunkt der Karnevalssaison 2024

Über 1.000 Karnevalsbegeisterte versammelten sich am Mittwoch am Kölner Dom zum traditionellen Vorfasten-Gottesdienst. Trotz eisiger Temperaturen kamen die Teilnehmer zusammen, um mit Gebet und Besinnung den Auftakt der Karnevalssaison zu feiern. Die Veranstaltung, die kurz vor der offiziellen Karnevalseröffnung in Köln stattfindet, ist seit langem eine geschätzte Tradition in der Region.

Der Gottesdienst begann mit den Fahnenträgern der dem Festausschuss angehörigen Gesellschaften, die die Feierlichkeiten in Köln anführten. Ihre mit sichtbarer Emotion ausgeführte Rolle gab den Ton für den Abend vor. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festausschusses, beschrieb die Zusammenkunft als einen Moment des Innehaltens und der Reflexion, bevor die Feierlichkeiten beginnen.

Unter den Anwesenden befanden sich auch die neu ernannten Karnevalstrios, darunter das Kölner Dreigestirn – Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne – sowie das Bonner Trifolium, das den Bonner Karneval vertritt. Beide Gruppen nahmen andächtig an der Andacht teil, vermutlich im Bewusstsein der bevorstehenden Verantwortung. Der Gottesdienst bot zudem die Gelegenheit, um Segen für eine sichere und fröhliche Karnevalssaison zu erbitten. Die Jecken betonten die Bedeutung der Einheit im Gebet, bevor die Feiern in Köln und Berlin beginnen. Die Veranstaltung, ein fester Bestandteil der Karnevalsvorbereitungen, unterstreicht die gemeinsamen Traditionen und Werte der Gemeinschaft.

Der traditionelle Gottesdienst am Kölner Dom markierte den inoffiziellen Start des Karnevals und vereinte Künstler, Organisatoren und Fans. Mit den neuen Trios im Amt und dem erbetenen Segen werden die Vorbereitungen für die Festlichkeiten in Köln und Berlin nun in vollem Gange sein. Die hohe Beteiligung trotz der Kälte zeigte einmal mehr die anhaltende Bedeutung dieser Veranstaltung für die Region.