05 January 2026, 10:56

Kölner Haie triumphieren in Dresden – doch ihre Fans bleiben im Reisechaos der Bahn stecken

Drei Personen mit Helmen und Rollschuhen drinnen auf Rollschuhen, mit einer Gruppe von Menschen und Text an einer Wand im Hintergrund.

Kölner Haie triumphieren in Dresden – doch ihre Fans bleiben im Reisechaos der Bahn stecken

Am Sonntag, dem 4. Januar 2026, sicherten sich die Kölner Haie in Dresden einen deutlichen 8:1-Sieg gegen die Dresdner Eislöwen. Doch das Spiel wurde von einem Reisechaos überschattet, das Hunderte von Fans der Deutschen Bahn weit entfernt von der Arena stranden ließ.

Hunderte Anhänger der Haie hatten für die Anreise von Köln nach Dresden einen Sonderzug der Deutschen Bahn gebucht. Doch ihre Fahrt endete abrupt am Magdeburger Hauptbahnhof – verursacht durch massive Verspätungen. Ein mutmaßlicher Suizid auf den Gleisen sowie winterliches Wetter hatten den Bahnverkehr in der gesamten Region lahmgelegt.

Gegen 18 Uhr bestätigte die Deutsche Bahn, dass der Zug nicht weiterfahren werde, und schickte die Fans zurück in Richtung Köln. Das Fanprojekt gab kurz darauf bekannt, dass sie den Spielbeginn verpassen würden, woraufhin die DEL den Anpfiff um 15 Minuten verschob. Trotz der zusätzlichen Zeit erreichten die Anhänger Dresden nie. Auf dem Eis dominierten die Haie ihre Gegner und beendeten die Partie mit einem souveränen 8:1-Erfolg.

Der Sieg war eine starke Leistung der Kölner, doch der Abend wurde von der Abwesenheit der Fans getrübt. Die Reiseprobleme ließen die Anhänger in Magdeburg gestrandet zurück – ohne die Möglichkeit, den deutlichen Triumph ihrer Mannschaft live mitzuerleben. Die Entscheidung der Deutschen Bahn, den Zug umkehren zu lassen, fiel nach stundenlangen Verzögerungen aufgrund des Vorfalls auf den Gleisen.