Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Diebstähle und Sexualdelikte
Siegrid RöhrichtKriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Diebstähle und Sexualdelikte
Kriminalitätsentwicklung in Vorpommern-Greifswald: Rückgänge und Zunahmen im Jahr 2025
Im Jahr 2025 veränderten sich die Kriminalitätstrends im Landkreis Vorpommern-Greifswald deutlich: Einige Deliktarten gingen stark zurück, während andere anstiegen. Insgesamt sank die Zahl der registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 %. Die Entwicklungen fielen jedoch je nach Deliktgruppe sehr unterschiedlich aus.
Gewalttaten gegen das Leben – etwa Mord und Totschlag – gingen dramatisch um 62,5 % zurück. 2025 wurden nur noch sechs Fälle verzeichnet, nach 16 im Jahr 2024. Trotz dieses Rückgangs blieb die Aufklärungsquote bei diesen schweren Straftaten mit 100 % weiterhin perfekt.
Diebstahlsdelikte nahmen leicht um 5,4 % zu und lagen bei 4.578 Fällen. Die Gesamtzahl der Gewaltdelikte, zu denen Körperverletzungen und Raub zählen, blieb hingegen auf dem Niveau des Vorjahres und summierte sich auf 2.592 Straftaten. Die Aufklärungsquote in dieser Kategorie blieb mit 91,5 % hoch.
Sexualstraftaten stiegen um 14,4 % an und erreichten 2025 insgesamt 389 Fälle. Dennoch blieb die Aufklärungsquote mit 89,2 % weiterhin auf einem soliden Niveau. Über alle Deliktgruppen hinweg hielt sich die allgemeine Aufklärungsquote im Landkreis stabil bei 64,4 %.
Fazit: Leichter Rückgang der Kriminalität, aber gegenläufige Trends Die Gesamtkriminalität in Vorpommern-Greifswald nahm 2025 leicht ab. Während schwere Gewalttaten gegen das Leben deutlich sanken, stiegen Diebstähle und Sexualdelikte an. Die Polizei konnte insbesondere bei schweren und gewalttätigen Straftaten weiterhin hohe Aufklärungsquoten vorweisen.






