Kunst als Protest: Wie Postkarten iranische Frauen und Journalist:innen unterstützen
Dörthe ScheuermannKunst als Protest: Wie Postkarten iranische Frauen und Journalist:innen unterstützen
"Postkarten für den Iran": Ein Kunstprojekt für Solidarität und Unterstützung
Ein neues gemeinnütziges Projekt mit dem Namen Postkarten für den Iran ist gestartet, um die Menschen im Iran durch Kunst zu unterstützen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg initiierte die Aktion und brachte 22 Künstler:innen zusammen, die limitierte Postkarten-Editionen zum Verkauf anbieten. Jeder Satz kostet 22 Euro – der gesamte Erlös kommt iranischen Frauen und lokalen Journalist:innen in Not zugute.
Das Projekt entstand aus Rothenbergs Idee, nicht nur finanzielle Hilfe zu leisten, sondern auch Aufmerksamkeit für die schwierige Lage der Iraner:innen zu schaffen – indem ihre Geschichten geteilt werden. Innerhalb weniger Tage waren über 100 Postkarten-Sets ausverkauft. Nun streben die Organisator:innen an, diese Zahl in den kommenden Wochen zu verdoppeln.
Jeder Satz umfasst 44 Postkarten mit Werken von Fotograf:innen wie Chiara Baluch. Baluch betonte, wie stolz sie sei, Teil des Projekts zu sein, und unterstrich die Bedeutung, wichtige Anliegen durch kreative Mittel zu fördern. Die eingenommenen Gelder fließen an eine Organisation, die iranische Frauen und Journalist:innen unterstützt – möglicherweise an Amnesty International.
Doch das Projekt geht über reine Spendensammlung hinaus: Es soll Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften stärken. Durch die Verbindung von visuellem Storytelling und Aktivismus hoffen die Initiator:innen, nachhaltige Verbindungen und ein größeres öffentliches Engagement zu schaffen.
Die Postkarten für den Iran stoßen bereits auf große Resonanz – mehr als 100 Sets wurden verkauft. Der Erlös kommt direkt iranischen Frauen und Journalist:innen in schwierigen Lebensumständen zugute. In den nächsten Wochen soll die Reichweite des Projekts weiter ausgebaut werden.






