Leroy Sané polarisiert: Trotz Toren und Vorlagen bleibt die Kritik an Deutschlands Stürmerstar
Oliver LinkeLeroy Sané polarisiert: Trotz Toren und Vorlagen bleibt die Kritik an Deutschlands Stürmerstar
Leroy Sané bleibt eine umstrittene Figur in der deutschen Nationalmannschaft. Trotz jüngster starker Leistungen hat sein Wechsel zu Galatasaray Istanbul die Diskussionen über seinen Platz im Kader weiter angeheizt.
Sané erzielte das Siegtor im letzten Testspiel vor dem Turnier gegen die USA. Dennoch wurden weiterhin seine schwächeren Auftritte kritisiert. Zudem steuerte er im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei zwei Tore und eine Vorlage bei und sicherte damit Deutschlands Turnierteilnahme.
Selbst nach einem 7:1-Sieg gegen Curaçao gab es noch Stimmen, die seine Leistung bemängelten. Kapitän Joshua Kimmich und Bundestrainer Julian Nagelsmann verteidigten ihn öffentlich und lobten seinen Arbeitseinsatz sowie seine defensiven Bemühungen. Ex-Kapitän İlkay Gündoğan fügte hinzu, dass ständige Kritik einem kreativen Spieler wie Sané schaden könne.
Unterdessen steht Jamal Musiala, der sich von einer Verletzung erholt, nicht im selben Maße in der Kritik. Obwohl er mit Sané um dieselbe Position im offensiven Mittelfeld konkurriert, wurde er von den Medien nicht in Frage gestellt.
Sanés Leistungen sind unbestritten, doch die Debatte über seine Zukunft in der Nationalmannschaft hält an. Sein Vereinswechsel in die Türkei scheint die Kritik sogar noch verschärft zu haben. Die Mannschaftsführung steht weiterhin hinter ihm, doch die Vorbehalte zeigen keine Anzeichen, abzuebben.
