Lisa Müller bleibt in Deutschland – wegen ihrer Pferde und Leidenschaft für den Dressursport
Oliver LinkeLisa Müller: Hätte Thomas auf keinen Fall begleiten können - Lisa Müller bleibt in Deutschland – wegen ihrer Pferde und Leidenschaft für den Dressursport
Lisa Müller hat sich entschieden, in Deutschland zu bleiben, statt mit ihrem Mann Thomas Müller nach Kanada umzuziehen. Die professionelle Dressurreiterin nannte ihre beruflichen Verpflichtungen als Hauptgrund, in Europa zu bleiben. Ihr Mann wechselte kürzlich von Bayern München zu den Vancouver Whitecaps.
Aktuell belegt Lisa Müller Platz 55 in der Weltrangliste der Dressurreiter. Sie beschreibt ihre Arbeit mit Pferden als "Berufung" und "Leidenschaft", die tägliches Training und eine sorgfältige Stallführung erfordert. Diese Anforderungen machen es ihr derzeit unmöglich, ins Ausland zu ziehen.
Zudem zeigt sie Interesse an Politik und absolvierte Praktika bei der CSU und der FDP. Eine dieser Stationen führte sie zu Ilse Aigner, der Präsidentin des Bayerischen Landtags. Trotz dieser Erfahrungen lehnte Müller kürzlich die Bitte ab, bei den Kommunalwahlen am 8. März zu kandidieren. Sie begründete dies damit, dass sie die damit verbundenen Verantwortungen erst vollständig verstehen wolle, bevor sie ein politisches Amt übernimmt.
Zu ihrem Privatleben äußert sich Müller nicht. Sie zieht es vor, persönliche Angelegenheiten aus der Öffentlichkeit herauszuhalten, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.
Müllers Entscheidung ermöglicht es ihr, sich weiter auf den Dressursport zu konzentrieren, während ihr Mann in Kanada ein neues Kapitel beginnt. Ihre politische Zukunft bleibt ungewiss, auch wenn sie weiterhin Möglichkeiten erkundet. Vorerst bleibt ihr Fokus auf ihren Pferden und ihrer sportlichen Karriere.