Lübecks Schulen setzen auf Solarstrom – Klimaschutz vom Dach aus
Immer mehr Solarstrom auf Lübecker Schuldächern
Teaser: Lübeck setzt auf Solarenergie: Immer mehr Schulen und Sporthallen erhalten Photovoltaikanlagen. Das fördert den Klimaschutz und senkt die Energiekosten.
16. Oktober 2025
Lübeck treibt seine Klimaschutzpläne voran, indem es zunehmend Schulen mit Solaranlagen ausstattet. Allein im Jahr 2024 wurden auf Schuldächern in der ganzen Stadt elf neue Photovoltaik(PV)-Anlagen installiert. Bürgermeisterin Joanna Hagen hob diese Projekte als zentrale Beispiele dafür hervor, wie die Stadt eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Energienutzung einnimmt.
Zu den neuesten Installationen zählen Anlagen an bekannten Schulen wie der Dorothea-Schlözer-Schule, der Baltischen Schule und der Hanse-Schule. Die Größe der Anlagen variiert je nach Dachbedingungen zwischen 17 und 130 Kilowattpeak. Vor der Montage prüfen Ingenieure die Statik und Langlebigkeit der Dächer, um die langfristige Sicherheit zu gewährleisten.
Die Finanzierung dieser Projekte stammt aus dem Programm für nachhaltige Stadtentwicklung Schleswig-Holsteins. Die Förderung des Landes ermöglicht es Lübeck, den Ausbau der Solarenergie voranzutreiben, ohne die kommunalen Haushalte zusätzlich zu belasten. Davon profitiert die Stadt auch finanziell: Da die Schulen den selbst erzeugten Strom verbrauchen, sinken die Energiekosten, und es stehen Mittel für andere Bedarfe zur Verfügung.
Für 2025 sind bereits weitere Installationen geplant, darunter an der Kaland-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule. Darüber hinaus sind für 2026 zusätzliche Projekte vorgesehen, etwa am Erweiterungsbau am Tremser Teich und einem Neubau für die Hanse-Halle. Zwar stehen die genauen Schulen für 2026 noch nicht fest, doch die Stadt bleibt entschlossen, ihre Kapazitäten für grüne Energie weiter auszubauen.
Der Ausbau der Solarenergie auf Lübecker Schuldächern ist ein zentraler Baustein der Klimastrategie der Stadt. Durch die vor-Ort-Produktion von sauberem Strom reduzieren städtische Gebäude sowohl Emissionen als auch Betriebskosten. Die kontinuierliche Umsetzung unterstreicht Lübecks Position als Vorreiter in der nachhaltigen Stadtentwicklung.
