10 February 2026, 20:26

Luxusautos gestohlen: Portugiesen auf den Azoren wegen Betrugs mit Gebrauchtwagen festgenommen

Ein Plakat mit schwarzem Hintergrund, das eine Frau und einen Mann zeigt, mit der Aufschrift "Können Sie ein Auto fahren? Werden Sie eines in Frankreich fahren? Sofortdienst vorne."

Autovermietungsbetrug in München: Verdächtige Überstellt - Luxusautos gestohlen: Portugiesen auf den Azoren wegen Betrugs mit Gebrauchtwagen festgenommen

Zwei Portugiesen auf den Azoren wegen Luxusautobetrugs festgenommen

Auf der Azoreninsel São Miguel sind zwei portugiesische Staatsbürger wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem Betrug mit Luxusfahrzeugen festgenommen worden. Das Duo – ein 32-jähriger Mann und eine 23-jährige Frau – wurde am 28. Januar in Ponta Delgada in Gewahrsam genommen, nachdem deutsche Behörden sie mit einer grenzüberschreitenden kriminellen Operation in Verbindung gebracht hatten, bei der hochwertige gebrauchtwagen eine Rolle spielten.

Den Verdächtigen wird vorgeworfen, in München Luxuswagen gemietet und diese anschließend nicht zurückgegeben zu haben. Stattdessen sollen sie die Fahrzeuge ins Ausland gebracht und über ein kriminelles Netzwerk verkauft haben. Bei der Aktion handelte es sich um mehrere Hochpreis-Fahrzeuge, die unter falschen Vorwänden von Autovermietungen entwendet worden waren.

Laut deutschen Ermittlern warb der 32-Jährige zudem 14 weitere Komplizen in Deutschland an, um das Betrugsnetzwerk auszuweiten. Die Festnahmen erfolgten im Rahmen einer abgestimmten Ermittlung zwischen portugiesischer und deutscher Polizei.

Die Verhaftungen fanden auf São Miguel statt, wo die Beamten das Paar nach der Überwachung ihrer Bewegungen stellten. Beide Beschuldigte befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen gegen das größere Netzwerk und den Verbleib der gestohlenen gebrauchtwagen fortgesetzt werden.

Der Fall geht nun in die Anklagephase über, wobei die Behörden das volle Ausmaß der Betrugsmasche aufklären. Bei einer Verurteilung drohen den Beschuldigten erhebliche Strafen für ihre Beteiligung an der grenzüberschreitenden Autodiebstahlbande. Die Ermittlungen zur Wiederbeschaffung der vermissten Fahrzeuge und zur Identifizierung weiterer Komplizen laufen weiterhin.