Mainzer Spielplätze ohne Ersatz: Pilzbefall zerstört zentrale Attraktionen für Kinder
Mainzer Spielplätze ohne Ersatz: Pilzbefall zerstört zentrale Attraktionen für Kinder
Drei Spielplätze in Mainz verlieren Hauptattraktionen nach Pilzbefall im Holz
Drei Spielplätze in Mainz haben ihre zentralen Spielgeräte verloren, nachdem in den Holzkonstruktionen Schimmelpilz entdeckt wurde. Eltern und Schulmitarbeiter äußern zunehmend Besorgnis über den Mangel an Spielmöglichkeiten für Kinder. Eine Online-Petition zur Rettung eines der betroffenen Spielplätze hat bereits über 1.800 Unterschriften gesammelt.
Die Stadt hat kürzlich an drei Standorten große Spielgeräte wegen Pilzbefalls abgebaut. Zudem sollen in Kürze auch die Spielplätze zweier Grundschulen entfernt werden. Als Begründung nennen die Behörden Sicherheitsrisiken – Ersatz ist jedoch nicht vorgesehen.
Finanzielle Engpässe blockieren derzeit Bemühungen, die Anlagen wiederaufzubauen oder neue Spielgeräte zu installieren. Zwar hatte die Stadt im vergangenen Jahr 164.000 Euro für ein "kindfreundliches Mainz" bereitgestellt, doch für 2026 ist eine Aufstockung auf 300.000 Euro geplant. Dennoch betonen die Verantwortlichen, dass die angespannte Haushaltslage sofortige Maßnahmen verhindere.
Angesichts wachsender Unzufriedenheit forderte Christoph Hand, Bezirksvorsitzender der Neustadt, dringend Ersatzlösungen. Die Stadtverwaltung wies jedoch Vorwürfe zurück, Spielplätze systematisch ohne Alternativen abzubauen. Zudem bestätigten die Behörden, dass bis Februar 2026 offiziell kein öffentlicher Spielplatz aus Sicherheitsgründen geschlossen wurde.
Die Entfernung der Spielgeräte schränkt die Freizeitmöglichkeiten der Kinder weiter ein. Zwar könnte die Budgeterhöhung für 2026 Abhilfe schaffen, konkrete Pläne für Ersatzanlagen gibt es jedoch noch nicht. Eltern und lokale Vertreter setzen sich weiterhin für Lösungen ein, während die Debatten um Sicherheit und Finanzierung anhalten.
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