31 January 2026, 13:13

Marlen Block verlässt die Linke und wechselt zu den Grünen in Brandenburg

Eine Zeitung mit einer Collage aus Bildern und Texten ├╝ber politische Ereignisse und Figuren ├╝ber die letzte Parlamentssitzung, mit detaillierten Illustrationen von Menschen, Booten und anderen Gegenst├Ąnden.

Ehemaliger Linken-MP Block jetzt Gr├╝n - Marlen Block verlässt die Linke und wechselt zu den Grünen in Brandenburg

Marlen Block, ehemalige Abgeordnete der Linken im Brandenburger Landtag, ist zu den Grünen gewechselt. Der Schritt folgt auf ihren Austritt aus der Linken im Jahr 2024, der durch wachsende Unzufriedenheit mit der politischen Ausrichtung und den Werten der Partei motiviert war. Als Erste berichteten die Potsdamer Neueste Nachrichten über ihre Entscheidung.

Block saß von 2019 bis 2024 im Brandenburger Landtag, wo sie den einflussreichen Innenausschuss leitete. Sie verließ die Linke im vergangenen Jahr mit der Begründung, dass grundlegende demokratische Werte in der politischen Debatte zunehmend an Bedeutung verlören. Ein zentraler Streitpunkt war die langjährige Duldung von Sahra Wagenknecht durch die Partei. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete hatte die Linke 2023 verlassen, um die eigene Bewegung BSW zu gründen.

Zur Begründung ihres Wechsels zu den Grünen betonte Block die Übereinstimmung mit deren bestehenden Schwerpunkten. Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit – einschließlich Gleichberechtigung der Geschlechter – sowie die Verteidigung grundlegender Rechte seien für ihre Entscheidung ausschlaggebend gewesen. Gleichzeitig kritisierte sie die Linke dafür, diese Themen zu vernachlässigen und in Personal- wie Sachfragen nicht konsequent zu handeln.

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Brandenburger Grünen seit Blocks Beitrittsankündigung Ende 2024 oder Anfang 2025 ihre politische Haltung verändert hätten. Vielmehr schließt ihr Eintritt eine Lücke in der links-ökologischen Vertretung und stärkt die etablierten Prioritäten der Partei.

Blocks Schritt folgt auf Jahre politischen Engagements in Brandenburg, in denen sie bedeutende legislative Funktionen innehatte. Die Grünen gewinnen damit eine erfahrene Politikerin mit klaren Positionen zu Klima, Gleichberechtigung und demokratischen Grundsätzen. Ihr Austritt unterstreicht zudem die Spannungen innerhalb der Linken über die künftige Ausrichtung der Partei.