Max Langenhan holt Deutschlands erstes Olympiagold 2026 mit Rekordfahrt
Oliver LinkeHeimatstadt feiert Olympiagold für Rodeler Langenhan - Max Langenhan holt Deutschlands erstes Olympiagold 2026 mit Rekordfahrt
Max Langenhan holt Deutschlands erste Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina d'Ampezzo
Der 25-jährige Rodelpilot setzte sich im Einsitzer der Männer durch und stellte auf seinem Weg zum Sieg gleich vier Streckenrekorde auf. Sein Triumph markiert einen historischen Moment für den deutschen und den Thüringer Sport.
Langenhan, bereits amtierender Weltmeister im Rodeln, reiste mit hohen Erwartungen zu den Spielen an. Gleich am ersten Tag sorgte er nicht nur mit seiner sportlichen Leistung für Aufmerksamkeit, sondern auch mit seiner lockeren Reaktion auf die offizielle Olympische Teamkleidung Deutschlands.
Sein Auftritt im Finalrennen ließ keine Zweifel offen: Vier aufeinanderfolgende Streckenrekorde sicherten ihm den Platz ganz oben auf dem Podest. Der Sieg erhöht Deutschlands Goldmedaillenbilanz bei Olympischen Winterspielen auf 13 – nach zwölf vorherigen Triumphen.
In seiner Heimatstadt Friedrichroda in Thüringen versammelten sich über 100 Einwohner, um den Erfolg zu feiern. Noch am selben Tag hatten zwei weitere Thüringer Athleten zum Bronzeerfolg der deutschen Mixed-Staffel im Biathlon beigetragen. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt würdigte Langenhans Leistung später als Meilenstein für die Sportgeschichte des Bundeslandes.
Langenhans Goldmedaille ist der erste deutsche Erfolg dieser Spiele und festigt seinen wachsenden Ruf als Rodel-Ass. Der Triumph unterstreicht zudem die starke Präsenz Thüringens im Wintersport – mehrere Athleten aus dem Bundesland stehen nun auf dem Olympischen Podest. Seine Leistung wird als einer der Höhepunkt der Spiele von Mailand-Cortina 2026 in Erinnerung bleiben.