03 March 2026, 07:41

Mega-Baustellen 2026: Staus in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern drohen

Ein altes Buch mit einem Bild des Bridgeway Viaduct in New Hampshire, eine Brücke über einen Wasserfall umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Frost und alte Brücken verursachen Straßenbauarbeiten auf Autobahnen - Mega-Baustellen 2026: Staus in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern drohen

Großbaustellen behindern 2026 den Verkehr in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin

Die Autobahn GmbH investiert 320 Millionen Euro in die Sanierung des Straßennetzes – 80 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Autofahrer müssen sich auf erhebliche Verzögerungen einstellen, da wichtige Autobahnen, Tunnel und Brücken umfassend instand gesetzt werden.

Den größten Anteil der Mittel erhält Brandenburg mit 181 Millionen Euro für verschiedene Projekte. Eines der aufwendigsten Vorhaben ist der Neubau der Mülenfließ-Brücke bei Rüdersdorf, der über drei Jahre hinweg 221,6 Millionen Euro kosten wird. Zudem wird ein 6,1 Kilometer langer Abschnitt der A13 zwischen Ortrand und Klettwitz von Mai bis Oktober für 4,9 Millionen Euro saniert.

In Mecklenburg-Vorpommern fließen 76 Millionen Euro in Reparaturarbeiten, darunter die Instandsetzung von fünf Brücken. Für 7 Millionen Euro entsteht eine provisorische Brücke über die Störwasserstraße auf der A14 bei Plate. Auf der A19 zwischen Röbel und der brandenburgischen Grenze in Richtung Rostock sind schwere Schäden zu erwarten, die voraussichtlich zu Tempolimits führen werden.

Berlin erhält 63 Millionen Euro für Modernisierungsmaßnahmen. Der Feuerbachstraßen-Tunnel auf der A103 zwischen Saarstraße und Filandastraße wird von Juni bis Oktober für 2 Millionen Euro saniert, wobei auf beiden Fahrtrichtungen zwei bis drei Kilometer betroffen sein werden. Eine weitere Baustelle, die A115 an der Spanischen Allee, hat bereits neun Monate Verzögerung und wird voraussichtlich erst Ende 2027 fertiggestellt.

Auf der brandenburgischen A10 zwischen Freienbrink und Königs Wusterhausen finden für 81,3 Millionen Euro Fahrbahnerneuerungen statt, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein sollen.

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Die 320 Millionen Euro stellen eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreshaushalt von 240 Millionen Euro dar. Da zentrale Verkehrsadern saniert werden, sind Behinderungen unvermeidbar – einige Projekte ziehen sich sogar bis 2027 hin. Autofahrer in den drei Bundesländern sollten sich in den kommenden Jahren auf längere Fahrzeiten einstellen.