06 March 2026, 03:12

Münster gedenkt der Bombenopfer mit Friedenstein und Mahngängen durch die Stadt

Eine Gedenktafel an einer Wand mit Fotos von Personen und Text, die an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Chemnitz gedenkt der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg - Münster gedenkt der Bombenopfer mit Friedenstein und Mahngängen durch die Stadt

Hunderte Menschen versammelten sich in Münster, um den 25. Friedenstein zu begehen und an die Zerstörung der Stadt durch die Bombenangriffe im Jahr 1945 zu erinnern. Die Veranstaltung umfasste Kundgebungen, einen Gedenkmarsch sowie Ehrungen für die Opfer des Luftangriffs vom 5. März 1945.

Der Tag begann mit einem ökumenischen Friedensgottesdienst in der St.-Jacobi-Kirche. Im Anschluss läuteten in ganz Münster die Kirchenglocken in einem traditionellen Gedenkgeläut. Die zentrale Gedenkfeier fand unter dem Motto "Bleibt standhaft für den Frieden" am Neumarkt statt – ein Aufruf, der von den Teilnehmenden in der gesamten Stadt aufgegriffen wurde.

Ein Marsch durch die Innenstadt zählte zu seinem Höhepunkt bis 400 Teilnehmende. Gleichzeitig fand am Karl-Marx-Monument eine separate Kundgebung gegen Wehrpflicht und Militarisierung statt, die mehrere hundert Menschen anzog.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) und der Präsident des Sächsischen Landtages, Alexander Dierks (CDU), nahmen gemeinsam mit lokalen Schülerinnen und Schülern an den Ehrungen für die Bombenopfer teil. Zudem wurde am Mahnmal für die Opfer auf dem städtischen Friedhof ein Kranzniederlegungszeremoniell abgehalten.

Der 25. Chemnitzer Friedenstein brachte Anwohnerinnen und Anwohner, Amtsträger sowie Studierende zusammen, um der Vergangenheit zu gedenken. Die Veranstaltungen betonten sowohl die Erinnerung als auch die anhaltenden Debatten über Frieden und Militarisierung. Die Tradition der Stadt, mit Gedenkveranstaltungen und öffentlicher Reflexion an die Ereignisse zu erinnern, setzte sich im Rahmen der jährlichen Feierlichkeiten fort.

Quelle