Mysteriöser Geruch im ICE löst Großeinsatz und Evakuierung in Trechtingshausen aus
Dörthe ScheuermannMysteriöser Geruch im ICE löst Großeinsatz und Evakuierung in Trechtingshausen aus
Schnellzug nach Köln in Trechtingshausen geräumt – mysteriöser Geruch löst Großeinsatz aus
Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrender ICE in Richtung Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein rätselhafter Geruch ausgebreitet hatte. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem die Quelle des Gestanks nicht ausgemacht werden konnte – der Zug musste daraufhin einen ungeplanten Halt einlegen.
Der Vorfall begann, als Reisende und Zugpersonal einen ungewöhnlichen Geruch im Inneren des Waggons wahrnahmen. Eine Zugbegleiterin kollabierte, eine weitere Person erlitt einen Panikanfall, woraufhin sofortige Maßnahmen eingeleitet wurden. Der Zug stoppte in Trechtingshausen, um die Türen zu öffnen und den betroffenen Wagen zu belüften.
Sämtliche 177 Passagiere wurden aufgefordert, den Zug zu verlassen. Feuerwehr und Polizei rückten an, um die Lage zu klären, doch an den technischen Systemen des Zuges wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Bei der Durchsuchung stieß man später auf eine nicht identifizierte Flüssigkeit, deren Herkunft noch untersucht wird.
Da die Ursache weiterhin unklar ist, wurden die Fahrgäste auf Ersatzbusse verteilt, um ihre Reise fortzusetzen. Der inzwischen geleerte Zug setzte seine Fahrt kurz vor Mitternacht wieder fort.
Die Evakuierung führte zu Reisebehinderungen, schwere Verletzungen gab es jedoch nicht. Die Behörden prüfen weiterhin die aufgefundene Flüssigkeit, während die Zugsysteme keine Mängel aufwiesen. Die Ermittlungen zum Vorfall laufen noch.






