Neue Doppelspitze bei der bpb: Rix und Ullrich setzen auf bürgerschaftliches Engagement
Hubertus CasparNeue Doppelspitze bei der bpb: Rix und Ullrich setzen auf bürgerschaftliches Engagement
An der Spitze der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) haben zwei neue Führungskräfte die Leitung übernommen. Sönke Rix und Dr. Volker Ullrich traten ihre Ämter offiziell am 1. März 2026 an. Mit einer feierlichen Schlüsselübergabe am 12. März wurde ihre Ernennung besiegelt – dabei betonten sie, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement über die bloße Wahlbeteiligung hinaus ist.
Sönke Rix, Jahrgang 1975, bringt jahrzehntelange politische und pädagogische Erfahrung in seine neue Rolle als Präsident der bpb mit. Seit 1992 ist er Mitglied der SPD und wirkte von 1994 bis 2005 als Stadtrat in Eckernförde. Bevor er in die Bundespolitik wechselte, arbeitete er zwischen 1997 und 2005 als Pädagoge und Berufsberater für die Diakonie Schleswig-Holstein.
Von 2000 bis 2024 engagierte sich Rix zudem ehrenamtlich als vom Gericht bestellter Betreuer für das Amtsgericht Eckernförde. Seine parlamentarische Laufbahn umfasste 20 Jahre, darunter die Mitarbeit im NSU-Untersuchungsausschuss sowie die Leitung des Bundestags-Unterausschusses für Bürgerschaftliches Engagement.
Dr. Volker Ullrich, ebenfalls Jahrgang 1975, studierte von 1995 bis 2001 Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und der FernUniversität Hagen. Bis 2011 war er als Jurist in mittelständischen und internationalen Kanzleien tätig. Als neuer Vizepräsident der bpb wird er gemeinsam mit Rix den Fokus auf die Entwicklung von Bildungsmaterialien legen, die zu aktiver Bürgerbeteiligung anregen.
Beide Führungspersönlichkeiten unterstreichen ihr Bekenntnis dazu, ein tieferes Verständnis für bürgerschaftliche Pflichten zu fördern. Konkrete Projekte oder messbare Ergebnisse aus ihren ersten Amtswochen stehen jedoch noch aus.
Rix und Ullrich stehen nun an der Spitze einer Behörde, die sich bundesweit für politische Bildung und gesellschaftliches Engagement einsetzt. Ihre kombinierten Erfahrungen in Recht, Pädagogik und Politik prägen ihren Ansatz. Die nächsten Schritte der bpb werden voraussichtlich darauf abzielen, Angebote auszubauen, die Wahlrechte mit weiteren sozialen Verantwortungen verknüpfen.






