Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 2030 Betreuungsnot lindern
Hubertus CasparNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 2030 Betreuungsnot lindern
Neues Kita-Zentrum könnte bald in Braunschweigs Weststadt entstehen
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt könnte schon bald eine neue Kindertagesstätte entstehen. Die Stadtverwaltung hat Pläne für eine moderne Einrichtung in der Unstrutstraße vorgestellt, die die drängende Betreuungsnot in der Gegend lindern soll. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss das Projekt nun zur Abstimmung vorgelegt werden.
Die geplante Einrichtung soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe aufnehmen. Im Inneren entsteht auf 50 Quadratmetern ein eigener Speisebereich für die Mahlzeiten. Bei einer Genehmigung könnten die Bauarbeiten 2028 starten, die Eröffnung wäre dann für 2030 vorgesehen.
Das Vorhaben mit einem Volumen von 10 Millionen Euro setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotprojekt für künftige Kita-Neubauten. Die Finanzierung ist bereits im Haushalt 2025/2026 über einen Festpreisvertrag gesichert. Betrieben wird die Einrichtung vom Caritasverband Braunschweig, der damit die bald schließende Kita St. Kjeld ersetzt.
Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Betreuungsbedarf der Stadt – es fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote liegt deutlich unter den kommunalen Zielen. Über den Antrag entscheidet der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 17. Juni 2026.
Die geplante Kita in der Unstrutstraße soll kritische Lücken in der lokalen Kinderbetreuung schließen. Bei einer Zustimmung des Gremiums würde der Bau nach einem straffen Zeitplan umgesetzt, die Fertigstellung ist für 2030 avisiert. Der modulare Ansatz des Projekts könnte zudem zum Vorbild für künftige Kita-Bauten in der gesamten Stadt werden.






