10 June 2026, 22:27

Niedersachsen erreicht historischen CO₂-Tiefstand und setzt auf Erneuerbare

Niedersachsen meldet neuen Rekord bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Niedersachsen erreicht historischen CO₂-Tiefstand und setzt auf Erneuerbare

Niedersachsen hat einen neuen Meilenstein beim Abbau von energiebedingten CO₂-Emissionen erreicht. Im Jahr 2023 verzeichnete das Land mit 51,6 Millionen Tonnen den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Das entspricht einem Rückgang von 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einer Reduzierung um 32,9 Prozent seit 1990.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch beim Ausbau erneuerbarer Energien hat das Land Fortschritte gemacht. Es gab Rekordgenehmigungen für Windkraftanlagen, und die Photovoltaik-Kapazität wurde auf etwa 10,5 Gigawatt ausgebaut. Das Ziel lautet, bis 2025 den gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken.

Umweltminister Christian Meyer hob laufende Projekte wie SALCOS der Salzgitter AG hervor. Sobald es voll funktionsfähig ist, könnte es jährlich rund 7,6 Millionen Tonnen CO₂ einsparen. Zudem verwies er auf den neu gegründeten Niedersächsischen Klimarat als Teil dieser Bemühungen.

Allerdings warnte Meyer vor möglichen Änderungen in der Bundespolitik. Diese könnten sich auf Klimaschutzinvestitionen in der Region auswirken, darunter Regelungen zur „Redispatch-Reserve“, zur Wärmeplanung und das Gebäudeenergiegesetz. Der Rechnungshofbericht von 2023 erfasste die jüngsten Emissionsrückgänge nicht, da er nur Daten bis 2022 berücksichtigte. Das Gremium hatte zuvor strengere Maßnahmen im Klimaschutz gefordert.

Das Land setzt sich weiterhin für eine beschleunigte Klimapolitik ein. Meyer forderte die Bundesregierung auf, diese Anstrengungen nicht zu bremsen. Die aktuellen Zahlen und Projekte unterstreichen das Engagement Niedersachsens, Emissionen zu senken und erneuerbare Energien auszubauen.

Quelle