Niedersachsen investiert Millionen in Klimaschutz durch Entsiegelung von Böden
Oliver LinkeNiedersachsen investiert Millionen in Klimaschutz durch Entsiegelung von Böden
Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in ein Klimawandelanpassungsprojekt mit Fokus auf Böden und Grundwasser. Die Initiative, die Umweltminister Christian Meyer am Mittwoch vorstellte, zielt darauf ab, essentielle Bodenfunktionen zu schützen und wiederherzustellen – als Teil der umfassenden Klimastrategie des Landes.
Die Förderung fließt in das Projekt "KliBoG", das unter anderem einen neuen Leitfaden für Kommunen zur Entsiegelung von Flächen umfasst. Böden tragen auf natürliche Weise zur Bewältigung extremer Wetterereignisse bei, indem sie Wasser aufnehmen und speichern. Doch diese Funktionen gehen verloren, sobald Flächen versiegelt oder bebaut werden. Der zweite Teil des Leitfadens "Entsiegelung für die Klimawandelanpassung" wurde nun vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) veröffentlicht.
Der Leitfaden bietet praktische Instrumente, um versiegelte Flächen zu bewerten und Potenziale für Entsiegelungsmaßnahmen zu identifizieren. Zwar gibt es noch keine genauen Zahlen zur Umsetzung in den Kommunen, doch bereits abgeschlossene Projekte dienen als Fallbeispiele. Diese zeigen anderen Gemeinden auf, wie sie ähnliche Maßnahmen umsetzen können.
Das Vorhaben soll die Klimaresilienz in Niedersachsen stärken, indem Bodenfunktionen landesweit wiederhergestellt werden. Kommunen erhalten damit nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch konkrete Handlungsanleitungen für Entsiegelungsprojekte. Die Investition des Landes unterstreicht die wachsende Bedeutung bodenbasierter Lösungen für die Anpassung an den Klimawandel.






