Niedersachsen kämpft mit dramatischem Ärztemangel auf dem Land – Patienten leiden unter langen Wegen
"Bauchschmerzen" - Wo der Ärztemangel in Niedersachsen frustriert - Niedersachsen kämpft mit dramatischem Ärztemangel auf dem Land – Patienten leiden unter langen Wegen
Niedersachsen leidet unter einem massiven Mangel an Haus- und Fachärzten, der viele ländliche Gemeinden in eine Versorgungsnot stürzt. Patienten in Städten wie Weener müssen stundenlang warten oder bis zu 80 Kilometer zurücklegen, um einen Dermatologen aufzusuchen. Die Krise hat die Landesregierung nun dazu veranlasst, einen Zehn-Punkte-Plan vorzulegen – mit mehr Medizinstudienplätzen und Anreizen für Landärzte.
Besonders dramatisch ist die Situation in Kleinstädten, wo oft ein einziger Arzt Tausende Patienten versorgt. Dr. Holger Plochg, Hausarzt in Bunde, behandelt mittlerweile alle drei Monate rund 3.000 Patienten – das Fünffache seiner früheren Arbeitsbelastung. Der Dermatologe Bernd Brinker in Weener hingegen sieht sich mit Dutzenden Patienten konfrontiert, die stundenlang warten, manche von bis zu 80 Kilometern Anreise.
Junge Mediziner ziehen zunehmend Ballungsräume dem Land vor, angelockt von besseren Arbeitsbedingungen und Infrastruktur. Diese Abwanderung hat in Niedersachsen Hundertschaft unbesetzte Stellen hinterlassen, wobei ländliche Regionen am stärksten betroffen sind. Aktuell bietet das Land – nach Bremen und Brandenburg – die wenigsten Medizinstudienplätze pro Kopf aller Bundesländer.
Um gegenzusteuern, setzt die Landesregierung auf eine Landarztquote und zusätzliche Ausbildungsplätze. Ab dem Wintersemester 2026/2027 sollen in Hannover, Göttingen und Oldenburg insgesamt 876 Studienplätze bereitstehen. Doch Experten wie Plochg und Brinker fordern weitere Maßnahmen: Sie schlagen vor, pensionierte Ärzte zurück in die Praxen zu holen und den Ausbau der medizinischen Ausbildung deutlich zu beschleunigen.
Während Bundesländer wie Bayern bereits Landarztquoten nutzen, plant etwa Brandenburg erst jetzt neue Studienplätze. Für die Patienten auf dem Land in Niedersachsen bedeutet das vorerst weiterhin: lange Wartezeiten und weite Wege für grundlegende Behandlungen.
Der Aktionsplan der Landesregierung zielt darauf ab, den Ärztemangel durch mehr Ausbildungsmöglichkeiten und Anreize für Landärzte zu lindern. Falls erfolgreich, könnten in den kommenden Jahren mehr Mediziner in die Praxis einsteigen. Bis dahin bleiben Patienten in unterversorgten Regionen auf überlastete Ärzte und weite Fahrten zu Spezialisten angewiesen.
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