Nikola Grahovac verlässt HSG Wetzlar – und löst sogar seinen Handyvertrag vorzeitig
Hubertus CasparUnerwarteter Wechsel: Grahovac verlässt HSG Wetzlar - Nikola Grahovac verlässt HSG Wetzlar – und löst sogar seinen Handyvertrag vorzeitig
Nikola Grahovac verlässt die HSG Wetzlar mit sofortiger Wirkung und beendet seinen Handyvertrag damit zwei Jahre vorzeitig. Der kroatische Handballspieler war vor dieser Saison zum abstiegsbedrohten Bundesligisten gewechselt, hat sich nun aber auf eine vorzeitige Trennung verständigt. Vereinsvertreter bestätigten, dass die Trennung auf Differenzen über seine Rolle im Team zurückzuführen ist.
Grahovac war vor Beginn der aktuellen Spielzeit von KC Veszprém nach Wetzlar gewechselt. Für den Verein, der derzeit das Tabellenende der Bundesliga markiert, absolvierte er 21 Ligaspiele. Seine letzten Einsätze datieren vom Februar 2026, als er gegen Hannover-Burgdorf und die Füchse Berlin traf.
Spieler und Verein trennten sich, nachdem man sich nicht auf seine künftige Position im Kader einigen konnte. Offizielle Details zu seiner Zeit in Veszprém lagen zum Vergleich nicht vor. Stattdessen wird Grahovac seine Karriere nun im Ausland fortsetzen – Medienberichten zufolge steht er kurz vor einem Wechsel zum nordmazedonischen Klub RK Eurofarm Pelister.
Sein ursprünglich bis 2027 laufender Handyvertrag wurde im beidseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Damit endet sein Engagement in Deutschland nach weniger als einer vollständigen Saison abrupt.
Grahovacs Abgang hinterlässt in Wetzlar eine Lücke in der Offensive, während der Verein gegen den Abstieg kämpft. Der 26-Jährige wird nun versuchen, in Nordmazedonien neu durchzustarten. Die HSG Wetzlar muss unterdessen ohne ihn die verbleibenden Spiele bestreiten und den Kader anpassen.






