NRW verlängert Inklusionsscheck bis 2026 – mehr Barrierefreiheit für Vereine
Dörthe ScheuermannNRW verlängert Inklusionsscheck bis 2026 – mehr Barrierefreiheit für Vereine
Nordrhein-Westfalen verlängert Inklusionsscheck NRW bis 2026
Das Land hat sein Förderprogramm Inklusionsscheck NRW bis 2026 verlängert. Die Initiative unterstützt Vereine und lokale Gruppen dabei, ihre Angebote barriereärmer und inklusiver zu gestalten. Allein im vergangenen Jahr wurden über 400 Projekte durch das Programm gefördert.
Das landesfinanzierte Förderprogramm stellt Zuschüsse von bis zu 2.000 Euro für inklusive Vorhaben bereit. Gefördert werden können etwa Festivals, Ausstellungen, Workshops oder Publikationen. 2022 verzeichnete die Initiative die höchste Zahl bewilligter Projekte seit ihrem Start im Jahr 2019.
Ein erfolgreiches Beispiel kommt aus Viersen: Der Verein Special-Fly e.V. erhielt Mittel für zwei Projekte – darunter ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen sowie ein mobiles Snoezelen-Sinnesraum. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr landesweit 812.000 Euro an Fördergeldern ausgezahlt.
Bewerbungen für die aktuelle Förderrunde sind noch bis zum 30. September möglich. Interessierte Gruppen können ihre Anträge online über das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales einreichen.
Die Fortführung des Inklusionsschecks NRW sichert die weitere Unterstützung inklusiver Gemeinschaftsprojekte. Gefördert werden weiterhin Initiativen, die Teilhabe und Barrierefreiheit verbessern. Organisationen haben bis Ende September Zeit, sich für die Förderrunde 2026 zu bewerben.






