05 June 2026, 13:17

Online-Shopping erreicht 2025 mit 92 Milliarden Euro neuen Rekord in Deutschland

Warum die Deutschen online mehr ausgeben als im Geschäft - trotz schlechter Verbraucherstimmung

Online-Shopping erreicht 2025 mit 92 Milliarden Euro neuen Rekord in Deutschland

Online-Shopping prägt weiterhin die Kaufgewohnheiten der Deutschen – 2025 geben Verbraucher 92 Milliarden Euro aus

Die Deutschen kaufen weiterhin bevorzugt im Internet ein: 2025 erreichten die Online-Ausgaben mit 92 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Immer mehr Verbraucher bestellen digitale Waren – von Elektronik bis hin zu Lebensmitteln –, während der stationäre Handel nur verhalten wächst.

Allein im Jahr 2025 gaben die Deutschen 92 Milliarden Euro für Neuwaren im Netz aus, ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Trend erstreckt sich über alle Altersgruppen: Besonders stark stieg die Zahl der Online-Käufer ab 55 Jahren um 3,1 Prozent. Mittlerweile shoppt jeder zweite Verbraucher häufiger im Internet als noch vor einigen Jahren.

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Bekleidung und Schuhe an der Spitze des Wandels Mit 65 Prozent bevorzugen die meisten Deutschen beim Kauf von Kleidung und Schuhen den Online-Handel statt den Besuch eines Ladengeschäfts. Knapp dahinter liegen Elektronikartikel und Smartphones, die 58 Prozent der Käufer digital erwerben. Auch Haushaltsgeräte und Technik verzeichnen eine starke Nachfrage im Netz: 54 Prozent der Verbraucher bestellen sie online.

Sogar Alltagsprodukte verlagern sich zunehmend ins Internet: Lebensmittel und Drogerieartikel verzeichneten im vergangenen Jahr ein Plus von 10,4 Prozent bei den Online-Umsätzen. Der stationäre Einzelhandel hingegen wird 2026 voraussichtlich nur um magere 1,6 Prozent wachsen.

Digitaler Markt wächst weiter – traditionelle Händler unter Druck Für das kommende Jahr wird ein Anstieg des Online-Markts um 4,3 Prozent erwartet – ein klares Zeichen für den anhaltenden Wandel im Kaufverhalten. Egal ob jung oder alt: Für die meisten Deutschen ist das digitale Shopping mittlerweile die erste Wahl. Angesichts stetig steigender Online-Ausgaben steht der klassische Handel vor einer herausfordernden Zukunft. Die Kluft zwischen digitalen und stationären Umsätzen wird sich 2026 voraussichtlich weiter vergrößern.

Quelle