25 March 2026, 04:32

Politische Erdbeben: CDU siegt in Rheinland-Pfalz, FDP fliegt aus dem Landtag

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Politische Erdbeben: CDU siegt in Rheinland-Pfalz, FDP fliegt aus dem Landtag

Nach den Wahlen 2026 hat sich die politische Landschaft in zwei deutschen Bundesländern deutlich verändert. In Rheinland-Pfalz führt nun die CDU die Regierung an, während die FDP alle ihre Mandate verloren hat. Unterdessen rief Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, ehemalige FDP-Wähler dazu auf, sich hinter liberaldemokratische Werte zu stellen.

Die Verschiebungen erfolgen vor dem Hintergrund von Zugewinnen der AfD und Rückgängen traditioneller Parteien wie der SPD. Brantners Appell unterstreicht die Sorge um den schwindenden Einfluss liberaler Politik in den Landesparlamenten.

Die Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz hat das Parlament neu geordnet. Die CDU erreichte mit etwa 30,8–30,9 % der Stimmen die Spitze – ein Anstieg gegenüber den 27,7 % von 2021. Die SPD stürzte auf 25,9–26 % ab (2021: 35,7 %). Die AfD verdoppelte nahezu ihre Unterstützung und kam auf 19,9–20,1 % (2021: 8,3 %).

Die FDP, einst eine parlamentarische Kraft, fiel auf nur noch 2,1 % und scheiterte damit an der Fünf-Prozent-Hürde. Auch die Freien Wähler zogen nicht mehr ins Parlament ein. Wähler wandten sich von SPD und FDP ab und unterstützten stattdessen CDU und AfD. Die Grünen hielten sich weitgehend stabil, verloren jedoch leicht und sicherten sich 9–10 statt zuvor 10 Mandate.

In Baden-Württemberg liegen seit 2021 keine neuen Wahldaten vor. Die Grünen bleiben mit 32,6 % stärkste Kraft, gefolgt von CDU (24,1 %), SPD (11 %), AfD (9,7 %) und FDP (10,5 %). Die Zahl der vertretenen Parteien blieb mit sechs unverändert, größere Wählerwanderungen gab es nicht.

Beide Landesparlamente sind nun von einem Vierparteiensystem geprägt, dominiert von CDU, Grünen, SPD und AfD. Brantners Aufruf an ehemalige FDP-Wähler folgt einem ähnlichen Schritt des früheren Grünen-Chefs Cem Özdemir. Sie betonte, dass die liberale Demokratie auf der Eigenverantwortung der Bürger beruhe – nicht auf staatlicher Kontrolle.

Zudem stellte Brantner fest, dass liberale Positionen in den Parlamenten an Einfluss verloren hätten. Ihre Einladung an frühere FDP-Anhänger deutet auf eine breitere Initiative hin, diejenigen zu einen, die persönliche Freiheit und begrenzte staatliche Eingriffe schätzen.

Die Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz haben die FDP geschwächt, während CDU und AfD an Stärke gewannen. Brantners Werben um FDP-Wähler spiegelt das Bestreben wider, liberaldemokratische Grundsätze zu stärken. Mit den Grünen und der CDU als prägenden Kräften ruht die politische Balance in beiden Ländern nun auf vier großen Parteien.

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