Polizei geht an Karfreitag 2026 hart gegen illegale Autorennen vor
Dörthe ScheuermannPolizei geht an Karfreitag 2026 hart gegen illegale Autorennen vor
Polizei in Baden-Württemberg verstärkt an Karfreitag Kontrollen gegen illegale Straßenrennen und rücksichtsloses Fahren
Am kommenden Karfreitag, dem 3. April 2026, wird die Polizei in Baden-Württemberg ihre Präsenz erhöhen, um gegen illegale Autorennen und gefährliche Fahrmanöver vorzugehen. Die gezielte Aktion richtet sich gegen die sogenannte "Poser-Szene" und ist Teil einer bundesweiten Initiative, die bereits zum fünften Mal in Folge stattfindet. Ziel ist es, leichtsinniges Verhalten im Straßenverkehr einzudämmen.
Im Fokus der Beamten stehen vor allem verbotene Rennen, nicht zugelassene Fahrzeugumbauten und riskante Fahrweise – Vergehen, die in den vergangenen Jahren immer wieder zu tödlichen Unfällen geführt haben. Die diesjährige Aktion knüpft an vier vorherige Kampagnen an, an denen sich alle 16 Bundesländer beteiligt haben.
Bei den bisherigen Karfreitags-Einsätzen wurden jeweils Hundertfache Verstöße aufgedeckt. Allein 2025 kontrollierten die Behörden über 19.000 Fahrzeuge und dokumentierten tausende Vergehen. Mehr als 1.400 Autos wurden dabei vorläufig sichergestellt.
Die Polizei wird sich besonders auf bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Rasern konzentrieren. Das Land hat verschärfte Maßnahmen angekündigt: mehr Streifen, weniger Toleranz für Regelverstöße. Die jährliche Aktion hat sich mittlerweile zu einem zentralen Baustein der Verkehrssicherheitsstrategie in Deutschland entwickelt.
Da illegale Rennen und gefährliche Umbauten nach wie vor verbreitet sind, wollen die Behörden mit sichtbarer Präsenz gegensteuern. Das Ziel bleibt unverändert: Risiken minimieren und die Einhaltung der Verkehrsregeln durchsetzen.






