Polizeiführung diskutiert Lösungen für irreguläre Migration in Lübeck
Siegrid RöhrichtPolizeiführung diskutiert Lösungen für irreguläre Migration in Lübeck
BPOL-Akademie: Herbstkonferenz der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipäsidenten zum Thema "Herausforderungen und Lösungsansätze im Kontext irregulärer Migration"
Vorschau Bundespolizei-Akademie – Lübeck – Vom 3. bis 5. November trafen sich in der Arbeitsgemeinschaft der ... [Mehr lesen]
Veröffentlichungsdatum 5. November 2025, 05:30 Uhr MEZ
Schlagwörter Politik, Allgemeine Nachrichten, Kriminalität und Justiz
Artikeltext Eine dreitägige Konferenz zur irregulären Migration brachte in Lübeck Polizeiführungskräfte, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft zusammen. Die vom 3. bis 5. November 2025 stattfindende Veranstaltung widmete sich aktuellen Herausforderungen und möglichen Lösungsstrategien. Organisiert von der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipäsidenten in Deutschland, stand die Tagung zudem im Zeichen von personellen Wechseln in den Führungsgremien des Verbandes.
Eröffnet wurde die Konferenz mit Fachvorträgen zentraler Akteure aus Migrationsforschung und Polizeipraxis. Frau Rietig, Leiterin des Zentrums für Migration der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, analysierte in ihrem Beitrag "Sechs Monate Migrationspolitik unter der Lupe" aktuelle politische Kurswechsel. Anschließend beleuchtete Professor Dr. Pries, Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum, in "Irreguläre Migration: Ursachen und Ansätze für ein wirksames langfristiges Management" strukturelle Handlungsoptionen. Dr. Romann, Präsident der Bundespolizeidirektion, erläuterte später die operativen Auswirkungen von Migration aus polizeilicher Bundesperspektive.
Den Abschluss der Lübecker Tagung bildeten Schwerpunkte zur praktischen Zusammenarbeit und politischen Anpassungsprozessen. Die neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden werden Dr. Slowik Meisel künftig bei der Ausrichtung des Verbandes auf migrationsbezogene Herausforderungen unterstützen. Die Diskussionen unterstrichen zudem die Bedeutung interreligiöser Initiativen und operativer Reformen für den Umgang mit irregulärer Migration.
