Rekordernte in Anklam: Zuckerfabrik schließt Saison mit 1,8 Millionen Tonnen Rüben ab
Hubertus CasparRund 1,8 Millionen Tonnen Zuckerrüben in Anklam verarbeitet - Rekordernte in Anklam: Zuckerfabrik schließt Saison mit 1,8 Millionen Tonnen Rüben ab
Zuckerfabrik Anklam beendet Rübenernte 2025/2026 mit Rekordzahlen
Die Zuckerfabrik in Anklam hat ihre Zuckerrübenkampagne 2025/2026 mit beeindruckenden Ergebnissen abgeschlossen. Zwischen dem 8. September und dem 22. Januar verarbeitete das Werk mehr als 1,8 Millionen Tonnen Zuckerrüben. Die Anlage, die zur niederländischen Genossenschaft Royal Cosun gehört, erreichte in dieser Saison eine Rekord effizienz und beendete die Kampagne früher als geplant.
Der Ablauf gestaltete sich reibungsloser als in den Vorjahren, sodass die Arbeit deutlich vor dem Zeitplan abgeschlossen werden konnte. Begünstigt durch günstiges Wetter und moderne Technologie liefen die Prozesse ohne Unterbrechungen, wobei die täglichen Verarbeitungsmengen neue Höchstwerte erreichten. Über 300 landwirtschaftliche Betriebe trugen zu dem Erfolg bei und bewirtschafteten gemeinsam 21.900 Hektar in Vorpommern. Das Anbaugebiet erstreckte sich von Wismar im Westen bis zur Insel Rügen im Norden, reichte im Osten bis an die polnische Grenze und im Süden bis in die Uckermark in Brandenburg.
Die Erträge fielen mit einem Zuckerertrag von etwa 14,4 Tonnen pro Hektar überdurchschnittlich aus. Der durchschnittliche Zuckergehalt lag bei 17,4 Prozent – ein Zeichen für die hohe Qualität der Ernte. Trotz dieser Erfolge blieben die Marktpreise für Zucker auf niedrigem Niveau. Die Anklamer Fabrik gehört seit 2009 zu Royal Cosun. Die Genossenschaft, die rund 9.000 Landwirte vertritt, betreibt zudem ein Kartoffelverarbeitungswerk in Stavenhagen. Nähere Angaben zu den konkreten Lieferanten der diesjährigen Rübenkampagne wurden nicht veröffentlicht.
Die diesjährige Kampagne setzte neue Maßstäbe in puncto Effizienz und Leistung in der Anklamer Fabrik. Der frühe Abschluss und die hohen Erträge stellen einen bemerkenswerten Erfolg für das Werk und die beteiligten Landwirte dar. Die anhaltend niedrigen Zuckerpreise deuten jedoch auf weiterhin bestehende Herausforderungen am Markt hin.