09 June 2026, 20:47

Rheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zur Rhein-Vertiefung für mehr Strom aus Wasserkraft

Rheinfelden 20plus: Ab dem 1. Juli werden Einwände und Umweltfragen in Grenzach-Wyhlen diskutiert

Rheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zur Rhein-Vertiefung für mehr Strom aus Wasserkraft

Öffentliche Anhörungen zur Initiative „Rheinfelden 20plus“ finden am 1. und 2. Juli 2026 statt. Die vom Regierungspräsidium Freiburg organisierten Sitzungen befassen sich mit Plänen zur Vertiefung des Rheins bei Rheinfelden, um die Stromerzeugung im bestehenden Wasserkraftwerk zu steigern.

Verantwortlich für das Vorhaben ist die naturenergie hochrhein AG, die damit die Energieausbeute des Rheinfelder Wasserkraftwerks erhöhen will. Dazu sollen an zwei Standorten rund 35.000 Kubikmeter Gestein abgetragen werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich etwa zweieinhalb Jahre dauern.

Im Rahmen der Anhörungen werden zentrale Themen behandelt, darunter die ökologischen Auswirkungen auf den Oberrhein und angrenzende Gewässer. Zudem geht es um Ausgleichsmaßnahmen für betroffene Ökosysteme. Eingaben und Einwände von Kommunen, Unternehmen und Anwohnern werden im Verfahren geprüft.

Die Teilnahme der Öffentlichkeit an den Anhörungen hängt von der Zustimmung der Verfahrensbeteiligten ab. Veranstaltungsort ist das Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen.

Die Ergebnisse der Anhörungen werden die Zukunft des Rheinfelder Wasserkraftprojekts prägen. Die getroffenen Entscheidungen könnten sowohl die Energieerzeugung als auch das Umweltmanagement am Oberrhein langfristig beeinflussen. Das Regierungspräsidium Freiburg wird auf Basis der eingegangenen Rückmeldungen die abschließenden Beschlüsse fassen.

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