Russlands Zirkusfest für Kinder feiert Rekordniveau und neue Preise
Am 17. Juni endete im gesamt russischen Kinder- und Jugendzentrum Smena die zweite Phase des Nationalen Zirkusfestivals. Seit seinem Start vor fünf Jahren findet die Veranstaltung dort jährlich statt und ist Teil des Nationalprojekts „Der Weg zum Zirkus. Das ist ernst“.
Teilgenommen haben Ensembles aus ganz Russland – von der Krim bis in den Fernen Osten. Wie Projektleiterin Irina Zaitsewa betonte, habe sich in diesem Jahr die Qualität der Kinderzirkusdarbietungen spürbar verbessert. Besonders überzeugten Gruppenauftritte und die Teamarbeit der jungen Künstler.
Das Festival fördert zudem die berufliche Weiterentwicklung: Trainer nutzen die Plattform, um Wissen auszutauschen und Erfahrungen weiterzugeben. Viele ehemalige Teilnehmer haben inzwischen eine professionelle Zirkuslaufbahn eingeschlagen.
In diesem Jahr wurden erstmals Sonderpreise in Form von Geldprämien für die Gewinner eingeführt, gestiftet von der Juri-Luschkow-Stiftung. Unterstützung erhält das Festival außerdem vom Präsidialfonds für kulturelle Initiativen.
Bei der Abschlussveranstaltung wurden herausragende Talente und die Zusammenarbeit der jungen Künstler gewürdigt. Die neuen Preise und die fortlaufende Förderung unterstreichen die wachsende Bedeutung des Festivals, das für Nachwuchszirkusartisten in Russland eine wichtige Sprungbrettfunktion einnimmt.






