28 January 2026, 16:05

Sachsen-Anhalt bleibt das am wenigsten versiegelte Bundesland Deutschlands

Ein altes topografisches Kartenblatt von Brannenburg, Deutschland, mit einem schwarzen Hintergrund, das Text und Zahlen enthält, die das Gelände beschreiben.

Über 900.000 Quadratmeter in Sachsen-Anhalt sind versiegelt - Sachsen-Anhalt bleibt das am wenigsten versiegelte Bundesland Deutschlands

Sachsen-Anhalt bleibt eines der am wenigsten versiegelten Bundesländer Deutschlands. Bis Ende 2024 waren dort 923 Quadratkilometer Fläche bebaut oder asphaltiert – das entspricht etwa 4,5 Prozent der Gesamtfläche des Landes. Gebäude und Straßen machen dabei rund 40,4 Prozent der versiegelten Flächen aus. Seit 2016 ist die Versiegelung um 2,3 Prozent angestiegen, ein Zeichen für die allmähliche, aber moderate Entwicklung des Bundeslandes.

Kein anderes Bundesland wies 2024 einen geringeren Anteil versiegelter Flächen auf. Nur Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verzeichneten ähnlich niedrige Urbanisierungsgrade. Ostdeutschland insgesamt verfügt im Vergleich zu anderen Regionen noch immer über große, unerschlossene Gebiete.

Offizielle Daten für 2025 liegen bisher nicht vor; sie nennen noch keine konkrete Stadt oder Region mit dem niedrigsten Versiegelungsgrad. Aktuelle Statistiken, etwa vom Statistischen Bundesamt (Destatis), bieten für diesen Zeitraum keine detaillierten Auswertungen.

Mit einem Versiegelungsanteil von 4,5 Prozent der Gesamtfläche zählt Sachsen-Anhalt weiterhin zu den Bundesländern mit den offensten und naturbelassensten Landschaften Deutschlands. Der leichte Anstieg seit 2016 spiegelt die behutsame, aber stetige Entwicklung wider.