Sachsen-Anhalt holt bei überfälligen Finanzberichten massiv auf – fast 90 Prozent nachgereicht
Dörthe ScheuermannGemeinden holen auf bei Jahresabschlüssen - Sachsen-Anhalt holt bei überfälligen Finanzberichten massiv auf – fast 90 Prozent nachgereicht
Kommunen in Sachsen-Anhalt holen bei der Aufarbeitung jahrelanger Rückstände in Finanzberichten deutlich auf
Ein 2013 eingeführtes neues Rechnungssystem hat den Gemeinden in Sachsen-Anhalt geholfen, überfällige Nachrichten nachzureichen – mittlerweile sind fast 90 Prozent der geforderten Berichte eingereicht worden.
Seit 2013 sind die Kommunalverwaltungen in Sachsen-Anhalt verpflichtet, auf die doppische Buchführung umzustellen. Dieses System verlangt von jeder Kommune die Erstellung einer Eröffnungsbilanz sowie jährlicher Jahresabschlüsse.
Bis Ende September 2022 wurden 1.918 Jahresberichte für die Jahre bis 2021 vorgelegt – das entspricht etwa 86 Prozent der insgesamt benötigten Nachrichten. Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt spielte dabei eine zentrale Rolle: Sie verlängerte Fristen und gab dringende Hinweise zur finalen Abrechnung der Corona-Hilfen aus.
Durch den Vorstoß, die Berichtspflichten zu erfüllen, konnte ein beträchtlicher Rückstau in Sachsen-Anhalt abgebaut werden. Da die meisten Kommunen nun die Vorgaben einhalten, rückt die Region der vollständigen finanziellen Transparenz nach den neuen Rechnungslegungsregeln näher. Die noch ausstehenden Einreichungen werden zeigen, ob das System schließlich vollständig greift.






