Sachsen sichert Trinkwasser mit 6,7 Millionen Euro für Krisenfälle ab
Dörthe Scheuermann6,7 Millionen Euro für sichere Wasserversorgung in Sachsen - Sachsen sichert Trinkwasser mit 6,7 Millionen Euro für Krisenfälle ab
Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro in die Sicherung der Wasserversorgung
In den vergangenen fünf Jahren hat Sachsen 6,7 Millionen Euro in den Schutz seiner Wasserversorgung investiert. Die Mittel, die von der Landesdirektion Sachsen (LDS) bereitgestellt wurden, sollen den zuverlässigen Zugang zu Trinkwasser in Notfällen gewährleisten. Behördenvertreter bezeichnen die Maßnahmen als entscheidend für die öffentliche Sicherheit und die Katastrophenvorsorge.
Seit 2019 wurden mit den Geldern 142 Gemeinden und Regionen in ganz Sachsen unterstützt. Zu den Projekten gehörten die Sanierung veralteter Rohwasserförderanlagen sowie die Installation von Notstromsystemen für wichtige Wassereinrichtungen. Diese Modernisierungen ermöglichen es, den Betrieb auch bei Stromausfällen aufrechtzuerhalten.
Ein Teil der Förderung floss zudem in den Kauf von Wassertransportanhängern. Diese mobilen Einheiten können in Krisenfällen Trinkwasser in abgeschnittene Gebiete liefern. LDS-Präsident Béla Bélafi betonte, dass eine gesicherte Wasserversorgung in Katastrophenfällen überlebenswichtig sei – es gehe dabei "um Leben und Tod".
Die Maßnahmen stehen im Einklang mit dem Wassersicherstellungsgesetz, das sowohl die Bedürfnisse der Bevölkerung als auch den Umweltschutz in den Vordergrund stellt. Neben der Trinkwassersicherung tragen die Projekte auch zum Erhalt lokaler Gewässer und Ökosysteme bei.
Die Investition von 6,7 Millionen Euro hat Sachsens Fähigkeit gestärkt, Wassermangel in Notlagen zu bewältigen. Bürger und Unternehmen haben nun auch unter extremen Bedingungen zuverlässigeren Zugang zu sauberem Wasser. Gleichzeitig fördern die Modernisierungen die langfristige Widerstandsfähigkeit von Infrastruktur und Umwelt.






