11 May 2026, 02:33

Sachsens Minister will VW-Werk Zwickau mit China-Partnerschaft retten

Schwarze und weiße Anzeige für die Louis Eilers Hannover-Herrenhausen-Fabrik, die das Fabrikgebäude mit begleitendem Text zeigt.

Sachsens Minister will VW-Werk Zwickau mit China-Partnerschaft retten

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat einen ehrgeizigen Plan vorgelegt, um Arbeitsplätze am Volkswagen-Werk Zwickau zu sichern. Der Standort, der 2019 zu einer rein elektrischen Fahrzeugfabrik umgerüstet wurde, steht nun vor Herausforderungen, da die Nachfrage nach den dort produzierten ID-Modellen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Panters Lösung sieht eine Zusammenarbeit mit chinesischen Automobilherstellern vor, um ungenutzte Produktionskapazitäten auszulasten.

Das Werk in Zwickau beschäftigt direkt rund 10.000 Mitarbeiter, weitere 30.000 Arbeitsplätze hängen indirekt von seinem Betrieb ab. Doch die schwächelnde Nachfrage nach den elektrischen ID-Modellen hat zu Produktionskürzungen gezwungen und Sorgen um die zukünftige Beschäftigungssituation ausgelöst. Zudem verschob Volkswagen die geplante Eingliederung des Werks in die Volkswagen AG, die ursprünglich für den 1. Januar 2027 vorgesehen war.

Panter schlug die Gründung eines Joint Ventures zwischen Volkswagen und einem chinesischen Hersteller von Elektrofahrzeugen vor. Er betonte, China habe sich im Bereich der E-Mobilität längst von einem Entwicklungsland zu einer führenden Nation gewandelt. Eine solche Partnerschaft, so Panter, müsse jedoch auf klaren europäischen Regeln und Standards basieren, um eine faire Zusammenarbeit zu gewährleisten.

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Ziel des Ministervorschlags ist es, die Zukunft des Werks zu sichern, indem die wachsende Marktmacht chinesischer Hersteller im Elektrofahrzeugsektor genutzt wird. Durch die Auslastung brachliegender Produktionskapazitäten soll der Plan Arbeitsplätze erhalten und gleichzeitig auf die sich wandelnden Branchenanforderungen reagieren.

Ein Joint Venture mit einem chinesischen Automobilhersteller könnte die Produktion in Zwickau stabilisieren. Bei Erfolg würden Tausende Arbeitsplätze, die mit dem Standort verbunden sind, gesichert. Die nächsten Schritte hängen nun von den regulatorischen Rahmenbedingungen und der Bereitschaft Volkswagens ab, eine solche Partnerschaft zu prüfen.

Quelle